Nordkurier-Abstimmung:

Soll das Marx-Denkmal wieder in Neubrandenburg stehen?

Die Partei Die Linke will ein Denkmal für Karl Marx an zentraler Stelle wieder aufstellen lassen. Was halten Sie davon? Stimmen Sie hier ab.

1995 verließ Karl Marx den Marktplatz und zog bis 2001 zur Bibliothek um.
Harry Schulz 1995 verließ Karl Marx den Marktplatz und zog bis 2001 zur Bibliothek um.

Die entsprechende Vorlage der linken Stadtfraktion werde auf der Stadtvertretersitzung am 22. Oktober diskutiert, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Danach solle der neue Oberbürgermeister Silvio Witt (parteilos) eine „Variantenprüfung“ vornehmen. „Wir sehen in der Absicht, Karl Marx zu ehren, nichts Verwerfliches“, sagte Regina Bärens vom Vorstand des Stadtverbandes der Linken. Das Bronzedenkmal war 1969 auf dem damaligen Karl-Marx-Platz enthüllt worden, wo es bis 1995 stand.

Dann wurde das Denkmal wegen Bauarbeiten am Markt in eine Nachbarstraße umgesetzt, wo es aus technischen Gründen 2001 abgebaut und eingelagert, aber die Schäden repariert wurden. Der frühere Karl-Marx-Platz wurde wieder in Marktplatz umbenannt.
 

Umfrage beendet

Eine Mehrheit der Neubrandenburger ist offenbar dafür, das Karl-Marx-Denkmal, das einst am heutigen Marktplatz stand, wieder in der Viertorestadt aufzustellen. Bei unserer Nordkurier-Online-Umfrage stimmten 60 Prozent der Leser dafür. Das waren 1315 Nutzer. Dagegen sprachen sich 774 Internet-Nutzer aus, was 35 Prozent entspricht. Mir egal - bei diesem Button klickten 5 Prozent der Leser, also 102 Stimmen. Insgesamt beteiligten sich an dieser - nicht repräsentativen - Umfrage 2191 Leser auf der Internetseite des Nordkurier.

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Kommentare (8)

Liebe Redakteuere vom NK, was soll solch eine Umfrage , in welcher man sich zig-mal anmelden und abstimmen kann. Solch eine Wurschtelei hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Das Ergebnis der Umfrage wird daher sicherlich genauso verlogen bzw. repräsentativ sein wie eine Wahl zur Volkskammer der DDR. Hut ab!

Das Modul ist etwas irrtierend, aber die richtigen Ergebnisse sollten am Ende der Laufzeit angezeigt werden. Viele Grüße aus der Nordkurier-Redaktion

Lieber Nutzer mit dem Namen Schulz, wir haben beim Einstellen der Umfrage technische Maßnahmen ergriffen, die Mehrfachabstimmungen unterbinden sollen. Manche Browser sind allerdings so eingestellt, dass diese Schutzmaßnahmen umgangen werden. Ein vollständiges Unterbinden von Mehrfachabstimmungen ist leider nicht möglich. Wir erheben auch keinerlei Anspruch darauf, dass diese Umfrage repräsentativ ist. Dafür müssten wir schließlich auch den Kreis der Befragten auf Neubrandenburger Bürger einschränken und das ist bei Internetabstimmungen technisch nicht möglich - übrigens auch bei keiner anderen Nachrichten-Seite. Dennoch gibt es am Ende ein Meinungsbild. Wer hat ein Interesse und die entsprechende Zeit dazu, die Schutzmaßnahmen zu umgehen und immer wieder abzustimmen, um die Umfrage in seinem Sinne zu beeinflussen? Mit besten Grüßen, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Noch vor kurzem war eine Umfrage zum Thema "Ist Deutschland ein Einwanderungsland" vom Nordkurier veröffentlicht. Diese wurde nach kurzer Zeit wieder herausgenommen, da es angeblich technische Probleme gab. Dass das damalige Ergebnis, jedenfalls ein Zwischenstand, gegen diese These gesprochen hat, ist sicherlich Zufall geweseen. Es wurde erklärt, es gab Mehrfachabstimmungen die aus Seriösitätsgründen nicht gewollt sind und technische Probleme, die ein Ergebnis in Prozentzahlen angab, also Fehlerhaft. Nunmehr bei dieser Abstimmung zur Verherrlichung kommunistischer Persönlichkeiten ist eine Mehrfachabstimmung nicht mehr ganz so tragisch und das derzeitige Ergebnis von 101% abgegebener Meinung auch nicht mehr relevant. Wirklich erstaunlich liebe Nordkurier, aber nichts neues. Eine neue Umfrage zur damaligen Fragestellung war ja nicht mehr so wichtig, oder?

Lieber Andreas, ich kopiere Ihnen hier die Antwort, die Sie bereits auf Facebook erhalten haben. Wir nehmen technische Probleme immer ernst und haben die Umfrage inzwischen so gefixt, dass Mehrfachabstimmungen verhindert werden. Kommawerte stellen wir nicht dar; die Prozentzahlen werden aufgerundet, daher kann es zu mehr als 100 Prozent kommen. Für einen Folgeartikel werden wir die Werte aber per Hand so ausrechnen, dass am Ende 100 Prozent - nicht mehr und nicht weniger - herauskommen. Die von Ihnen angesprochene Umfrage zum Thema Einwanderungsland werden wir aktuell nicht neu starten, da wir damit die Stimmung in der Region mit einer gleichlautenden bundesweiten Studie vergleichen wollten. Inzwischen ist aber so viel Zeit vergangen, dass der Vergleich nicht mehr möglich ist. Wir sehen aber, dass Sie gerne zu dem Thema abstimmen würden und prüfen, bei welchem Artikel eine ähnliche Fragestellung möglich ist. Viele Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Wie bei der alten Umfrage scheint es so, dass der Nordkurier auch weiterhin technische Mängel nicht beheben kann oder will. Auch jetzt ist noch eine Mehrfachabstimmung möglich, ohne irgendwelche technischen Tricks anzuwenden. Die angesprochene Umfrage ist ja auch nicht so wichtig, das Thema ist ja kaum noch relevant. Zumindest wird jetzt auf eine Studie verwiesen, die in der damaligen Begründung nicht einmal ansatzweise eine Rolle gespielt hat. Viel Erfolg weiterhin bei der Erstellung und Umsetzung weiterer Umfragen, besonders beim mit der Hand auszählen.

Lieber Herr Andreas, Löschen von Cookies oder Surfen im privaten Modus sind kein Informatiker-Hexenwerk. Das machen die Browser nach ein paar Knopfdrücken automatisch. Wenn Sie Ihre Meinung zu Einwanderung (oder Flüchtlingen?) äußern wollen - und darum ging es ja bei der von Ihnen schmerzlich vermissten Umfrage -, können Sie uns gerne einen Leserbrief schreiben. Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Da Internet-Abstimmungen nie repräsentativ noch in eine Entscheidungsfindung einfliessen ist diese technische Diskussion über Marxens Bart äußerst uninteressant. Ich habe übrigens mit "ist mir egal" abgestimmt. Karl Marx' Erkenntnisse über Markt und Kapitalismus sind richtig, seine Schlussfolgerungen sind falsch. Sozialismus und Kommunismus werden nicht nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus folgen.