Hansetour Sonnenschein:

Sonnenradler trotzen dem Wetter für viele Spenden

Das Feld der Hansetour Sonnenschein ist größer als das der Tour de France. Es geht auch nicht um Geld und Ruhm, sondern um den guten Zweck. Über 200 Fahrer strampeln für eine Neubrandenburger Kita.

Mehr als 200 Fahrer zählt das Feld bei der Hansetour Sonnenschein.
Mehr als 200 Fahrer zählt das Feld bei der Hansetour Sonnenschein.

Gleich nach dem Start um 7.30 Uhr in Stavenhagen mussten die über 200 Fahrer der Hansetour Sonnenschein eine Pause einlegen. Das Gewitter zwang die Benefizradler zu dem halbstündigen Stopp. Somit traf das große Feld am Donnerstag auch etwas später vor dem Rathaus in Neubrandenburg ein. Dort hatte die Polizei bereits den Ring gesperrt, was einige Autofahrer verwunderte und aufregte.

Oberbürgermeister Paul Krüger empfing die Radler mit einem dicken Scheck. 2000 Euro von der Sparkasse Neubrandenburg/Demmin und 2000 Euro von der OVVD - beides Firmen, an denen die Stadt beteiligt ist -, hat der OB aufgetrieben. Das Geld geht an die Neubrandenburger Kita Stolpersteinchen, in der geistig und körperlich behinderte Kinder betreut und gefördert werden.

Auch die ETL-Stiftung „Kinderträume“  unterstützt die Tour mit insgesamt 10 000 Euro. Einen Scheck über 2000 Euro hatte Steuerberaterin und Kanzlei-Leiterin Claudia Jaensch von der ETL-Kanzlei Freund & Partner für die Kita Stolperstein dabei.

Michael Druse, Vorsitzender des Vereins Kinderlachen von Mecklenburg und Teilnehmer der Tour, packte im Namen des Vereins dann noch einmal 3500 Euro oben drauf. Mit dem Geld kann die Kita Frühförderstühle kaufen, die so dringend gebraucht werden.

Nach dem Halt in Neubrandenburg, wo es eine Stärkung von Backfactory-Chef Jürgen Robbel gab, ging es für die Radler im Dienst einer guten Sache weiter über Friedland nach Anklam.

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