Bürgermeister-Wahlkampf:

SPD schickt Michael Stieber ins Rennen um Rathausspitze

Vier Kandidaten stehen nun fest. Die Sozialdemokraten wollen Michael Stieber im Amt des künftigen Oberbürgermeisters sehen.

Nun ist ein Quartett voll: Michael Nötzel, Torsten Koplin, Diana Kuhk und Michael Stieber stellen sich der Wahl zum Oberbürgermeister beziehungsweise zur Oberbürgermeisterin.
Foto: Jan-Peter Kasper (dpa) Montage: Jörg van Betteray (Nordkurier) Nun ist ein Quartett voll: Michael Nötzel, Torsten Koplin, Diana Kuhk und Michael Stieber stellen sich der Wahl zum Oberbürgermeister beziehungsweise zur Oberbürgermeisterin.

Die SPD hat am Donnerstagabend ihren Kandidaten gewählt, der sich am 1. März 2015 zur Wahl als künftiger Oberbürgermeister von Neubrandenburg stellt. Michael Stieber erhielt 23 von 24 Stimmen. 

Stieber ist 46 Jahre alt, wurde in Greifswald geboren, lebt seit 1973 in Neubrandenburg, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 2011 arbeitet als Wahlkreismitarbeiter des Neubrandenburger SPD-Landtagsabgeordneten Manfred Dachner. Zuvor war er unter anderem selbstständiger Webdesigner und Projektleiter am Theater Anklam. Seit 2002 engagiert er sich in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich in der SPD. Unter anderem war er von 2011 bis 2014 der erste Kreistagspräsident des neuen Großkreises. Momentan ist er Stadtvertreter und Kreistagsmitglied, er leitet den Kulturausschuss des Kreises. Stieber ist Mitglied der Führungsakademie der SPD.

Ideenmessen, Bürgerhaushalt, Stadtteilräte

In seiner kurzen Vorstellung betonte er vor allem, dass es künftig nötig sein wird, die Zusammenarbeit zwischen dem größten Landkreis Deutschlands und seiner Kreisstadt zu verbessern. Er will die Bürger mehr in die Gestaltung der Stadt einbeziehen - beispielsweise mit Ideenmessen, mit einem Bürgerhaushalt und Stadtteilräten. Mit Michael Stieber stehen nun vier Kandidaten fest, die am 1. März Oberbürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeisterin werden wollen: Die CDU stellt Diana Kuhk, die Linke hat Torsten Koplin nominiert. Der einstige CDU-Politiker Michael Nötzel geht wieder als Einzelbewerber ins Rennen. Die Meldefrist für die Bewerber endet erst am 18. Dezember.

Der Wahlkampf wird diesmal sehr kurz sein: Wegen der Weihnachtsfeiertage wird er erst im neuen Jahr so richtig beginnen können. Ein Straßenwahlkampf im Januar und Februar wird angesichts der Witterung sicher zu einer großen Herausforderung für die Wahlkämpfer und ihre Teams werden.

 

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