Unruhen erschüttern die Neubrandenburger Sozialdemokraten:

SPD-Stadt-Chef erklärt Rücktritt

Die deutliche Niederlage der Sozialdemokraten bei der Wahl des Neubrandenburger Oberbürgermeisters zieht personellen Konsequenzen nach sich.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Roman Oppermann, tritt zurück. Foto: Andreas Segeht
Andreas Segeth Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Roman Oppermann, tritt zurück.

Roman Oppermann wirft die Brocken hin. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins in Neubrandenburg wird während der Vorstandsitzung am Mittwoch seinen Rücktritt erklären. Das sagte der Hochschul-Professor am Montag gegenüber dem Nordkurier. Die Übernahme des Vorsitzes im vergangenen November sei ein Fehler gewesen, so Oppermann weiter.

Kritik am Vize

Harsche Kritik übte Oppermann an seinem bisherigen Vize Jörg Fischer. Der hatte im Namen des Vorstands noch zwei Tage vor der Wahl bekannt gegeben, dass die Neubrandenburger Sozialdemokraten eine Wahlempfehlung zugunsten des späteren Wahlsiegers Silvio Witt abgegeben. "Zu diesem Zeitpunkt war Fischer schon gar nicht mehr Vorstandsmitglied. Bereits am Donnerstag hat er mir seinen Rücktritt erklärt", sagte Oppermann.

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Kommentare (3)

Ich hätte mich mehr gefreut, wenn Frau Brettschneider von der SPD zurückgetreten wäre. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Man kann es kaum glauben. Ein Politiker zieht Konsequenzen aus einer Wahlniederlage. Chapeau, Herr Oppermann! Da die Fallhöhe der CDU noch um einiges höher war, bleibt nur zu hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht. Schaut man sich die Äußerungen der CDU-Spitze nach der Wahl an, wird es wohl bei der Hoffnung bleiben.

Cave Idus Martias! :) Danke für das Kompliment. Wenn die Parteibasis die Füße sind, dann müssen die, wie im richtigen Leben ,auch mal gewaschen werden. Nicht nur der Fischkopf stinkt :) Sehe mich auf der lütten Kommunalebene als Teil der Füße.