Stadtvertreter beraten hinter verschlossenen Türen:

Sportler demonstrieren für ihren FCN

Ob es mit dem Fußballclub Neubrandenburg wieder in sichereres finanzielles Fahrwasser gelangt, darf die Öffentlichkeit nicht live miterleben.

Mitglieder des FCN demonstrieren vor dem Neubrandenburger Rathaus für ihren Verein. 
Roland Gutsch Mitglieder des FCN demonstrieren vor dem Neubrandenburger Rathaus für ihren Verein. 

Mehr als 150 Sportler, Übungsleiter, Offizielle und Fans des FC Neubrandenburg haben am Donnerstag Nachmittag für den Erhalt ihres Fußballvereins demonstriert. Der Club wollte "Gesicht zeigen", sagte FCN-Präsident Torsten Hanke, damit die Stadtvertreter Neubrandenburgs genau wissen, über wen sie da entscheiden. Die Ratsfrauen und Ratsmänner der Viertorestadt müssen über einen Antrag der Fraktion der Linken beraten, der verlangt, dass die Neubrandenburger Stadtwerke ihre finanzielle Unterstützung für den FCN wieder aufnehmen. Der Club hatte im vergangenen Jahr erneut rund 100 000 Euro Schulden angehäuft.

Für die Debatte darum wurde die Öffentlichkeit um 16 Uhr von der Sitzung ausgeschlossen. Am frühen Abend wird ein Ergebnis erwartet.

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Kommentare (2)

Das ist es was unsere gewählten Ratsherren und Frauen heute machen. Es geht hier um Steuergelder für einen Verein. Das sollten dann auch interessierte Einwohner auch direkt Mitverfolgen können. Die Hauptschuld der Misere trägt ja der FCN, und da hätte auch eine Stadtvertretersitzung öffentlich Licht ans dunkle bringen können. Auch vom FCN möchte ich gerne wissen wie einem Verein die Finanzen so aus dem Ruder laufen können.

Ist eigentlich etwas bekannt über die Meinung des OB? Wenn es um Sport geht ist er doch sonst immer vorne dabei. Auffallend zurückhaltend ist er diesmal.