Haushaltsplan genehmigt:

Stadt muss sparen, aber darf bauen

Unter strengen Vorgaben ist der Neubrandenburger Etat für 2013 in Schwerin abgesegnet worden. Ab 2014 soll der Abbau der Altschulden beginnen.

Eine neue Fahrzeughalle für die Feuerwehr ist dank des genehmigten Haushalts "drin".
Andreas Segeth Eine neue Fahrzeughalle für die Feuerwehr ist dank des genehmigten Haushalts "drin".

Noch 3,6 Millionen Euro muss Neubrandenburg bis zum Jahresende einsparen - so lautet die Auflage aus dem Innenministerium, das unter diesen Bedingungen immerhin den städtischen Haushalt für 2013 genehmigt. So "früh" war das immerhin seit Jahren nicht mehr der Fall. Mit der Spar-Vorgabe soll vermieden werden, dass die Schulden weiter steigen. Immerhin brauchte die Stadt in diesem Jahr bereits Kredite in Höhe von 103 Millionen Euro, um zahlungsfähig zu bleiben. Schon seit 2001 hat sie keinen ausgeglichenen Haushalt mehr beschlossen und die jährlichen Defizite immer mit neuen Krediten finanziert. Nun soll die jährliche Neuverschuldung gestoppt und ab 2014 mit dem Abbau der Altschulden begonnen werden.

Genehmigt hat das Innenministerium aber zugleich die meisten von der Stadt ein­geplanten Kredite für 2013. Investitionen wie für den Ersatzneubau einer Fahrzeughalle für die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr in der Ziegelbergstraße sowie den Neubau eines Sport- und Sanitärgebäudes am Sportplatz Weidenweg müssen daher nicht geopfert werden.

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