Nach Druckfehler das nächste Problem:

Stadt Neubrandenburg vergisst Stimmzettel

Eine Neubrandenburgerin beklagt eine Panne bei der Briefwahl: Die wichtigste Unterlage fehlt. Der Wahlleiter bedauert das Ganze –und gelobt Besserung.

Bei einer Neubrandenburgerin fehlte das Wichtigste bei der Briefwahl: der Stimmzettel.
Uwe Anspach Bei einer Neubrandenburgerin fehlte das Wichtigste bei der Briefwahl: der Stimmzettel.

Mal etwas zu viel, dann wieder etwas zu wenig. Musste der Wahlleiter der Neubrandenburger Oberbürgermeisterwahl Peter Modemann erst vor wenigen Tagen eingestehen, wegen eines Druckerfehlers 250 Wahlunterlagen für die Briefwahl doppelt verschickt zu haben, hat sich jetzt eine Neubrandenburgerin bei ihrer Heimatzeitung darüber beklagt, zu wenig erhalten zu haben.

In ihren Dokumenten für die Briefwahl fehlte nämlich etwas ganz entscheidendes: Der Stimmzettel. „Ich habe deshalb im Rathaus angerufen, aber nur eine ganz unfreundliche Auskunft erhalten“, beklagt sich die zur Wahl bereite Frau. Wenn ihr etwas fehle, so hieß es am Telefon, müsse sie eben vorbei kommen und sich den Stimmzettel abholen.

Stimmzettel per Hand eingetütet

Wahlleiter Modemann, vom Nordkurier mit der Tatsache konfrontiert, bedauert die Geschichte. „Die Neubrandenburgerin kann sich persönlich bei mir melden, dann klären wir die Angelegenheit“, sagte der Vize-Oberbürgermeister. Und. „So etwas kann schon mal passieren, weil ja alle 6000 Briefwahlunterlagen mit der Hand eingetütet werden. Dessen ungeachtet entschuldigen wir uns natürlich für den Fehler und auch dafür, wenn die betroffene Wählerin vielleicht am Telefon etwas unhöflich behandelt wurde.“

In Neubrandenburg findet am Sonntag die Stichwahl um das Amt der Oberbürgermeisters statt. Im Rennen sind Einzelbewerber Silvio Witt und Torsten Koplin (Linke).

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