Areal steht seit Auszug des BIP-Kindergartens leer:

Stadt will Kita-Gelände verkaufen

Früher hatten im Zentrum der Rühlower Straße die Kinder das Sagen. Künftig vielleicht Senioren?

Der Schriftzug der BIP-Kita ist noch dran, aber sie ist längst ausgezogen. Seit rund einem Jahr steht das Gelände in der Rühlower Straße leer.
Anke Brauns Der Schriftzug der BIP-Kita ist noch dran, aber sie ist längst ausgezogen. Seit rund einem Jahr steht das Gelände in der Rühlower Straße leer.

Zwischen den Spielgeräten wuchert das Unkraut. Hier haben sich schon lange keine Kinder mehr vergnügt. Nachdem die Mädchen und Jungen der BIP-Kita aus dem Übergangsquartier an der Rühlower Straße vor rund einem Jahr in den Neubau an der Johannesstraße gezogen sind, steht der zu DDR-Zeiten gebaute einstige Kindergarten leer. Noch gibt es zur Zukunft des Areals in der Rühlower Straße zwar „nichts Spruchreifes“, wie Dirk Schwabe, Leiter des städtischen Immobilienmanagementes (SIM), auf Nachfrage sagt. Aber bald könnte es zur Baustelle werden, denn die Stadt will das Gelände verkaufen. Noch in diesem Jahr soll ausgeschrieben werden.

Man sei dabei, die Fläche in Parzellen aufzuteilen, so Schwabe.  Ein paar Grenzkorrekturen mit Anliegern seien auch noch nötig. Und dann muss sich die Stadt darüber klar werden, ob sie die Fläche mit dem Kita-Gebäude verkauft oder es erst abreißt und das Grundstück dann als Standort für Wohnbebauung veräußert.

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