Friedländer Schau eröffnet Züchter-Saison:

Stattliche Rammler heimsen Preise ein

Warum geht’s bei einer Rammlerschau eigentlich nur um die Männer? Sind die kräftigsten denn auch die besten? Und was passiert mit ihnen nach der Schau? Das und mehr war in Friedland zu erfahren.

Als hervorragend bewertet wurde der „Deutsche Widder Thüringen-weiß“, den der junge Züchter Alexander Siwik hier stolz präsentiert.
Hartmut Nieswandt Als hervorragend bewertet wurde der „Deutsche Widder Thüringen-weiß“, den der junge Züchter Alexander Siwik hier stolz präsentiert.

Die schönsten und wertvollsten Rammler von Züchtern aus Friedland und Gästen aus dem ganzen Land sind am Wochenende bei der Rammlerschau des Kaninchenzuchtvereins M22 in Friedland vorgestellt worden.Die Kleinstädter gestalteten damit den Jahresauftakt der Züchtergilde Mecklenburg-Vorpommerns.

„Sehen Sie sich doch um in der Natur: ob bei den Enten, den Straußen, den Hühnern oder den Kaninchen – überall ist der Mann am schönsten“, erklärt der Vereinsvorsitzende Stefan Dallmann, warum so ausdrücklich die männlichen Tiere gefragt sind. Bei der Bewertung komme es aber nicht nur auf die kräftigsten Tiere an: "Es gibt genaue Richtlinien und dazu zählt auch eine fest­gelegte Gewichtsspanne“, erklärt Dallmann.

Einer der jüngsten Aussteller war der 15-jährige Alexander Siwik mit seinen „Deutschen Widder Thüringer-weiß“. Er kümmert sich leidenschaftlich gern um die meist sanften Reisen. Namen allerdings gibt er ihnen nicht - denn wenn die Schau vorbei ist, gehen die meisten Kaninchen den Weg alles Irdischen, in Topf oder Pfanne.

Den Pokal des Bürgermeisters erhielt bei der Rammlerschau Erich Wilk für seine Rheinischen Schecken, der Pokal des Stadtpräsidenten ging an Denny Lickfeldt für seine Kleinsilber schwarz. Manfred Schmidt aus Ducherow erhielt den Preis der ­Agrar GmbH Lübbersruh.

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