Kundgebungsteilnehmer hören nicht auf Hauptredner:

Strafanzeigen nach AfD-Demo Fehlanzeige

Aufruf eines AfD-Frontmannes auf einer Kundgebung in Neubrandenburg trifft ins Leere.

AfD-Mann Björn Höcke rief zu Strafanzeigen auf - aber niemand folgte seinem Aufruf. 
Thomas Beigang AfD-Mann Björn Höcke rief zu Strafanzeigen auf - aber niemand folgte seinem Aufruf. 

Bei der Polizei in Neubrandenburg sind weder am Freitag noch am Wochenende Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht eingegangen. Das bestätigte am Montag eine Sprecherin der Polizeiinspektion in der Viertorestadt. "Niemand hat sich bei uns gemeldet", hieß es.

Dabei hatte der Hauptredner einer AfD-Wahlkundgebung am Freitag Abend in Neubrandenburg, der thüringische Landessprecher Björn Höcke, die Teilnehmer zu Anzeigen aufgefordert. Höcke fühlte die Demonstration der Alternative für Deutschland durch zahlreiche Gegenveranstaltungen und Mahnwachen der demokratischen Parteien und der Gewerkschaft gestört und nahm dies als Zeichen für den geschwächten Rechtstaat in Deutschland. Aber seinem Aufruf ist bis zum Montag niemand gefolgt. 

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Kommentare (2)

Als was sonst soll man einen solchen Aufruf bezeichnen wenn nicht einmal der Vorturner dieser Truppe selbst Strafanzeige wegen gefühlter Störung seiner Veranstaltung stellt. Oder sollte das eine Satireaktion gewesen sein?

Man darf annehmen, dass die Höcke-Zuhörer und -Applaudierer gar keine Ahnung von rechtsstaatlichen Mitteln haben und wie man sie einsetzt. Oder sie wussten eh, dass der Höcke nur Blödsinn redet. Und dies gut finden.