Baumverbrennen verschoben:

Sturmtief macht Strich durch die Rechnung

Gleich an mehreren Orten der Altentreptower Region ist das Tannenbaumverbrennen abgesagt worden. Die Feuerwehr Grapzow will diese traditionelle Veranstaltung aber nachholen.

Bernd Richter (links) und Andreas Korth beladen einen Pferdetransportwagen mit Tannenbäumen. 
Siegmund Menzel Bernd Richter (links) und Andreas Korth beladen einen Pferdetransportwagen mit Tannenbäumen. 

Die Freiwillige Feuerwehr Grapzow ist Sonnabendnachmittag mit Blaulicht durch die zwei Dörfer der Gemeinde gefahren. Zum Glück hat es sich nicht um einen Ernstfall gehandelt. Kameraden sammelten in Grapzow und Kessin ausgediente Weihnachtsbäume ein. Das traditionelle Tannenbaumverbrennen am Abend musste jedoch wegen eines Sturmtiefs ausfallen. Auch in anderen Orten der Altentreptower Region wurden die traditionellen Veranstaltungen, bei denen sich Einwohner zum Essen, Trinken und Schnattern treffen, abgesagt.

Nach Angaben des Grapzower Wehrführers Steffen Koch lädt die Feuerwehr nunmehr am 24. Januar ab 17 Uhr zum Tannenbaumverbrennen am Gerätehaus ein. Bei den Rundfahrten in Grapzow und Kessin kamen mehr als 30 Weihnachtsbäume zusammen, „Weniger als in den Vorjahren“, teilte Koch mit. Einige Einwohner hätten sich bei den heftigen Böen wohl nicht getraut, den Baum an die Straße zu legen. Sie haben die Möglichkeit, ihn zur Veranstaltung am 24. Januar mitzubringen.