Polizei sucht nach Brandstiftern:

Kinder im Krankenhaus nach Brand im Wohnungsflur

Von Feuer und Qualm sind die Bewohner der Alfred-Haude-Straße 27 in der Nacht zum Sonntag aus dem Schlaf gerissen worden. Die Feuerwehr rettete sie aus ihren Wohnungen. 

Am Tag danach ist das volle Ausmaß des Brandes erkennbar. Wände, Eingangstüren und Elektronik wurden bei dem Brand zum Teil vollständig zerstört.
Felix Gadewolz Am Tag danach ist das volle Ausmaß des Brandes erkennbar. Wände, Eingangstüren und Elektronik wurden bei dem Brand zum Teil vollständig zerstört.

Mit großem Aufgebot und schwerem Atemschutzgerät war die Neubrandenburger Berufsfeuerwehr in der Nacht zum Sonntag auf dem Datzeberg im Einsatz. Wegen starker Qualmentwicklung im Hausflur der Alfred-Haude-Straße 27 retteten die Kameraden insgesamt zwölf Menschen mit Steckleiter, Drehleiter und Fluchthaube aus ihren Wohnungen, darunter auch Kinder. Insgesamt wurden nach Polizeiangaben vier Personen, ein 60-jähriger Mann und drei Kinder im Alter von zwei und sechs Monaten sowie vier Jahren ins Klinikum gebracht. Die Kinder blieben dort, der Mann konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Bekannt ist bisher, dass vor einer Wohnungseingangstür einer Parterrewohnung im Treppenhaus Sperrmüll angesteckt wurde. Gegen 2 Uhr alarmierte jemand die Feuerwehr. Das Feuer griff auf zwei Wohnungseingangstüren über und verkohlte sie stark. Es entwickelte sich starker Qualm, das Treppenhaus verrußte. Der Sachschaden wird gegenwärtig auf etwa 10 000 Euro geschätzt. Heute soll ein Brandursachenermittler die Arbeit aufnehmen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

 
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