Wo man Stunden nicht zählt:

Tafel-Partner packt Weihnachtspakete

Zwölf Mirower Jungen und Mädchen wurden vom Edeka-Markt und der Tafel beschenkt. Seit mehr als drei Jahren arbeitet das Hilfsangebot erfolgreich in der Stadt, auch wenn an mancher Stelle der Schuh drückt.

Uve Weiser (2. von links) hat die Tafel in Mirow aufgebaut. Als fleißige Spender mit im Boot sitzt von Anfang an der Edeka-Markt, dessen Mitarbeiter jetzt eine besondere Überraschung für Kinder parat hatten.
Tobias Lemke Uve Weiser (2. von links) hat die Tafel in Mirow aufgebaut. Als fleißige Spender mit im Boot sitzt von Anfang an der Edeka-Markt, dessen Mitarbeiter jetzt eine besondere Überraschung für Kinder parat hatten.

Die ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden zählt Uve Weiser nicht. „Ich mache es ja gern“, sagt er. An einem Ausgabe-Tag kommen in der Regel aber eine ganze Menge zusammen, so der Mirower, der sich vor mehr als drei Jahren für eine eigene Tafel in seiner Heimatstadt stark gemacht hat. Seither gibt es im Ort das Hilfs­angebot als Außenstelle der Neustrelitzer Tafel.

Von Anfang an ist der Edeka-Markt der Familie Schultz ein verlässlicher Partner. Gespendet hat er zuvor schon an die Neustrelitzer Tafel. „Genau deswegen haben wir uns eine eigene Tafel gewünscht. Warum soll die Ware erst umständlich bis nach Neustrelitz gebracht werden, wenn es auch in Mirow bedürftige Leute gibt?“, fragt Weiser. Durchschnittlich 25 Familien oder Personen würden das Angebot stets nutzen.

Für die Adventszeit haben sich die Edeka-Mitarbeiter nun eine Überraschung einfallen lassen. Bei der Tafel-Ausgabe in dieser Woche gab es für zwölf Kinder noch ein großes Geschenk obendrauf. „Für die Weihnachtszeit wollten wir etwas Besonderes bieten“, sagt Kerstin Schultz. Neuwertige und gut gebrauchte Plüschtiere, Puppen oder Spielzeugautos wurden im Mitarbeiter-Team gesammelt. „Wir haben uns vorher mit der Tafel abgesprochen, so dass wir jedem Kind ein altersgerechtes Geschenk und entsprechend für Jungen oder Mädchen packen konnten“, erklärt Schultz.

Jede Menge Lächeln zauberten die Mitarbeiter des Marktes so auf die Gesichter der Kinder. Ausgepackt werden soll aber erst am Heiligabend, so lange liegen die verpackten Präsente noch unterm Weihnachtsbaum, erzählen die beschenkten Steppkes voller Vorfreude.

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