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Tatverdächtiger der Messerstecherei am Bahnhof ermittelt

Die Polizei in Neubrandenburg hat eine Messerstecherei aufgeklärt, bei der ein Mann lebensgefährlich verletzt wurde. Auf die Spur des Täters kam sie dank Hilfe.

Die Polizei hat den Tatverdächtigen dank Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt.
Jens Büttner/Symbolfoto Die Polizei hat den Tatverdächtigen dank Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt.

Als Tatverdächtiger wurde ein 23 Jahre alter Mann aus Neubrandenburg ermittelt, teilte die Polizei mit. Hinweise aus der Bevölkerung hätte die Ermittler auf die Spur des arbeitslosen Mannes geführt. Den Ermittlungen zufolge war es am 30. August am Busbahnhof Neubrandenburg zu einem Streit unter mehreren Beteiligten gekommen.

Der Tatverdächtige soll plötzlich ein Messer gezogen und auf einen 27 Jahre alten Mann eingestochen haben. Dieser erlitt lebensgefährliche Verletzungen am Bauch und musste notoperiert werden. Der Täter verschwand. An dem Wochenende fand in Neubrandenburg das Vier-Tore-Fest statt. Der Vorfall wurde der Polizei erst später bekannt und die Beamten baten Anfang September um Hinweise.

Das Motiv für den Streit sei noch unklar, hieß es. Der 23-Jährige, der bisher noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten sei, habe keine Angaben gemacht. Es werde wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.