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Tausende beim Autotreffen in Neubrandenburg

Tiefer gelegt, neu lackiert und aufgemotzt. Wer ein Herz für schöne Autos besitzt, hat den Weg in den Norden der Stadt gefunden.

Die Polizei hatte ein genaues Auge auf die Reisenden in Sachen Autotreffen in Neubrandenburg.
Thomas Beigang Die Polizei hatte ein genaues Auge auf die Reisenden in Sachen Autotreffen in Neubrandenburg.

An ein schnelles Verlassen der Viertorestadt auf der B 96 in Richtung Norden war am Samstagabend nicht zu denken. Tausende Auto-Freaks hatten sich rings um die letzte Neubrandenburger Tankstelle versammelt - zu ihrem alljählichen Treffen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, reisten insgesamt rund 3200 Personen in 1500 getunten Fahrzeugen an. Dem Chef-Organisator Toni Czuminski wächst die Sache langsam über den Kopf: "So viele hatten wir hier noch nie". Neubrandenburger waren fast in der Minderheit, Leute mit Benzin im Blut aus der ganzen Region bis nach Rostock und sogar Berlin versammelten sich, um hier vorzuführen, was sich den Winter über an ihren "Hütten" getan hat.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot an Ort und Stelle, nachdem in den vergangenen Jahren hier sogar illegale Autorennen stattfanden. Bis zum frühen Samstagabend aber gab es keine nennenswerten Vorfälle, die Ordnungshüter sperrten aus Sicherheitsgründen die Demminer Straße halbseitig, um ein genaues Auge auf die Autofahrer werfen zu können. Bei Verkehrskontrollen am Rande der Veranstaltung seien lauten Polizeiangaben insgesamt 46 Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht festgestellt worden.

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