Fressnäpfe wieder gefüllt:

Tierheim freut sich über viele Spenden

So viel Mitgefühl und Spendenbereitschaft haut die Mitarbeiter des Tierschutzvereins Altentreptow fast um. Im Tierheim geben sich Alt und Jung die Klinke in die Hand, um mit Sachspenden und Geld die Not nach dem Einbruch zu lindern.

Unter den Spendern ist auch 89-jährige Altentreptowerin Elli Malchow: „Ich finde es unmöglich, dass jemand das Tierheim ausraubt“, sagt sie und gibt einen Schein ans Heim.
Maria Hantschmann Unter den Spendern ist auch 89-jährige Altentreptowerin Elli Malchow: „Ich finde es unmöglich, dass jemand das Tierheim ausraubt“, sagt sie und gibt einen Schein ans Heim.

Auf Fassungslosigkeit und Wut am Donnerstag folgte am Freitag im Tierheim am Klosterberg nun Freude und Glückseligkeit: „Wir leben ja hauptsächlich von Spenden, aber so viel Solidarität, wie sie uns jetzt zuteil wird, haut uns fast um“, sagt Christamaria Schwabe, kommissarische Leiterin des Tierheims, dessen Träger der Tierschutzverein Altentreptow und Umgebung ist.

In der Nacht zum Donnerstag war jemand ins Tierheim eingestiegen und hat unter anderem sämtliche Bestände an Nassfutter gestohlen, Medikamente, Spielzeug, Decken... Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Euro. Die Heimmitarbeiter hatten plötzlich kein Futter für Hund und Katz und starteten deshalb unter anderem im Nordkurier einen Spendenaufruf.

Das Echo darauf überwältigt sie. „Den ganzen Tag erreichen uns Spenden in Form von Futter und auch Geld. Von Privatleuten und anderen Vereinen“, freut sich die Tierheimleiterin. Große Futterlieferungen kommen aus Tierheimen in Sadelkow und Neubrandenburg, die Landesvorsitzende Kerstin Lenz brachte ebenfalls Futter vorbei.Es gebe inzwischen Anfragen aus Berlin und dem gesamten Land, wie geholfen werden könne.

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