Bußgeld wegen Katzenasyl:

Tierschützer gibt Stadt-Ehrung zurück

Nachdem er zu einem Bußgeld verurteilt wurde, sieht Kurt Kadow sein Engagement "mit Füßen getreten".

Kurt Kadow sieht einen Widerspruch zwischen Ehrenurkunde und Bußgeld.
Susanne Schulz Kurt Kadow sieht einen Widerspruch zwischen Ehrenurkunde und Bußgeld.

Der Neubrandenburger Tierschützer Kurt Kadow hat die Ehrenurkunde der Viertorestadt, die ihm vor drei Jahren für seine „aufopferungsvolle und zum Wohle der Stadt unentbehrliche Arbeit“ verliehen worden war, zurückgegeben. Nachdem er wegen Verstoßes gegen eine tierschutzrechtliche Verfügung des Landkreises zu einem Bußgeld verurteilt wurde, sehe er sein Engagement „mit Füßen getreten“, erklärte der langjährige Vorsitzende des Neubrandenburger Tierschutzvereins in einem Brief an Oberbürgermeister Silvio Witt.

Kadow will in der Bergstraße 27 einen Asyl- und Gnadenhof für Katzen einrichten, der jedoch aus Sicht des kreislichen Veterinäramtes als „tierheimähnliche Einrichtung“ erst genehmigt werden muss. Das Amt hatte jedoch die Räume beanstandet und die Unterbringung von Tieren untersagt. Weil er gegen diese Verfügung verstoßen hatte, soll der Tierschützer nun ein Bußgeld von 500 Euro zahlen.

 

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