Ohne richtigen Abschied:

Tochter der Vermissten hat Suche eingestellt

Fünf Wochen nach dem Verschwinden einer 81-jährigen Frau aus Neubrandenburg hat deren Tochter jetzt die letzte Hoffnung aufgegeben.

Martina Peters, die Tochter einer vermissten Neubrandenburgerin, glaubt nicht mehr an ein glückliches Ende.
Thomas Beigang Martina Peters, die Tochter einer vermissten Neubrandenburgerin, glaubt nicht mehr an ein glückliches Ende.

Noch bis vor wenigen Tagen hat die 56-jährige Martina Peters aus Neubrandenburg die Wälder und verschlungenen Wege in der näheren und weiteren Umgebung des Bonhoeffer-Klinikums in der Viertorestadt abgesucht. Kein Wunder - denn hier aus dem Krankenhaus verschwand am 10. Juli ihre 81 Jahre alte Mutter Almuth Schlüßler spurlos. Alle Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben erfolglos. Jetzt hat auch die Tochter jede Hoffnung aufgegeben. "Das Wichtigste für uns ist jetzt, sie zu finden. Damit wir endlich Gewissheit besitzen und uns vernünftig verabschieden können." Denn dass ihre Mutter noch leben könnte, daran glaubt in der Familie niemand mehr. Martina Peters hätte sich mehr Zuwendung durch die Polizei gewünscht. "Meist konnten wir nur etwas erfahren, wenn wir nachgefragt haben."

Die Familie hat bereits die Wohnung der alten Dame gekündigt. "Wenn sie doch noch, was einem Wunder gleichen würde, am Leben ist, lassen wir sie sowieso nicht mehr allein leben."

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