Mann in Presse eingequetscht:

Tödlicher Arbeitsunfall auf dem Feld

Beim Reparieren einer Rundballenpresse ist ein 51-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Für den verletzten Mann in Wodarg kam leider jede Hilfe zu spät.
Lukas Schulze Für den verletzten Mann in Wodarg kam leider jede Hilfe zu spät.

Tragisches Ende eines Arbeitstages. Am späten Freitag Nachmittag ist ein 51 Jahre alter Mann beim Reparieren einer defekten Rundballenpresse in Wodarg bei Werder so schwer verletzt worden, das er noch am Unfallort verstarb. Wie die Polizei mitteilte, sei es zuvor bei landwirtschaftlichen Arbeiten mit der Presse zu einer Fehlermeldung des Gerätes gekommen.

Ursache noch ungeklärt

Zwei Mitarbeiter eines Lohnunternehmens aus dem Dorf stoppten deshalb den Traktor und schalteten die Presse aus. Sie öffneten eine Seitenklappe der Rundballenpresse und versuchten den Fehler zu finden. Dabei wurde aus bisher ungeklärter Ursache einer der Arbeiter eingequetscht. 

Sein Kollege erlitt einen Schock. Er wurde ambulant im Klinikum Neubrandenburg ärztlich versorgt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Unfallursache dauern an. Ein Sachverständiger der Dekra kam ebenfalls zum Einsatz.