Licht aus:

Tore sind Teil einer weltweiten Aktion

Eine Stunde lang machten sich die Neubrandenburger Wahrzeichen nahezu unsichtbar.

Eine Stunde Stromsparen erprobte die Viertorestadt an ihren Wahrzeichen.
Susanne Schulz Eine Stunde Stromsparen erprobte die Viertorestadt an ihren Wahrzeichen.

Was haben Stargarder, Friedländer, Treptower und Neues Tor mit dem Brandenburger Tor in Berlin gemeinsam? Oder dem Eiffelturm, dem Colosseum, der Golden Gate Bridge? An all diesen Orten war’s am Wochenende eine Stunde lang zappenduster.

Weltweit beteiligten sich tausende Städte an der Earth Hour (Stunde der Erde) – so auch Neubrandenburg, wo die Außenbeleuchtung der vier Stadttore ausgeschaltet wurde. Das Licht-aus-Signal soll auf die Klimaprobleme der Welt aufmerksam machen und zeigen, dass jeder Einzelne durch Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann. Somit war auch die Bevölkerung aufgerufen, für das Licht abzuschalten.

Zur besten Fernsehzeit sind in Neubrandenburg nicht übermäßig viele Privathaushalte diesem Aufruf gefolgt. Auch öffentliche Veranstaltungen wurden nicht eigens unterbrochen. Doch mit dem zeitweiligen Verdunkeln ihrer Wahrzeichen hat die Viertorestadt immerhin ein Zeichen gesetzt und sich eingereiht in eine weltweite Aktion, deren Initiatoren nicht nur eine Stunde im Jahr auf Nachahmer hoffen.

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