Brüder vom Gericht verurteilt:

Traum mit juristischem Nachspiel

Die beiden Initiatoren des Tollenseparks in Alt Rehse müssen jetzt wegen Insolvenzverschleppung und Kreditbetrügereien büßen.

Der Eingang zum denkmalgeschützten Park von Alt Rehse. 
Winfried Wagner Der Eingang zum denkmalgeschützten Park von Alt Rehse. 

Aus und vorbei. Der Traum von einer Lebensgemeinschaft, deren Mitglieder sich autark versorgen und dem Gerangel um das Goldene Kalb verweigern, ist zu guter Letzt doch am fehlenden Geld gescheitert. Wegen Insolvenzverschleppung, Urkundenfälschung und Kreditbetrugs sind am Dienstag die beiden Gründer-Brüder des alternativen Lebensprojektes zu Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt worden. Wie das Amtsgericht in Neubrandenburg feststellte, konnten zu keinem Zeitpunkt die Raten für den Grundstückskauf und einen hohen Bankredit gezahlt werden.

Die aus Bayern stammenden Brüder hatten 2006 das 64 Hektar große Gelände der ehemaligen Reichsärzteschule in Alt Rehse erworben und planten, dort eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Gleichgesinnter ins Leben zu rufen.

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