Hoffnung auf neue Nutzer:

Umbruch in der Unterbaustraße

Nach dem Abriss eines maroden Eckhauses in Altentreptow auch die beiden Nachbargrundstücke im Blick. Für das gesamte Areal gibt es einen Interessenten, der neu bauen möchte. Erst einmal aber müsste die Stadt das Gelände selbst kaufen.

Das Eckhaus ist weg, nun sollen die beiden Nachbargebäude fallen. Es gibt einen Interessenten, der das Areal bebauen möchte.
Gesine Prägert Das Eckhaus ist weg, nun sollen die beiden Nachbargebäude fallen. Es gibt einen Interessenten, der das Areal bebauen möchte.

Vom Eckhaus in der Altentreptower Unterbaustraße 21 ist nur noch ein Haufen Schutt übrig. Und diesem Abriss soll bald der nächste folgen. Die Stadt hat die beiden Nachbargrundstücke gekauft und will die Häuser im Januar abreißen lassen. Bürgermeister Volker Bartl zufolge gibt es einen Interessenten, der das Areal neu bebauen wolle. Allerdings muss die Stadt erst selbst das Eckgrundstück erwerben, das trotz des Abrisses noch in Privatbesitz ist. Da der Eigentümer seit langer Zeit nicht mehr greifbar ist, soll ein gesetzlicher Vertreter eingesetzt werden. „An den kann man sich dann wenden und den Kauf beantragen“, sagt Bartl und freut sich, dass für den seit Jahren immer weiter verfallenden Abschnitt etwas Neues in Sicht ist.

Immerhin warten in der Unterbaustraße und der Demminer Straße noch eine ganze Reihe weiterer heruntergekommener Häuser auf Rettung oder Abriss. Überlegungen gebe es dazu auch schon, aber „noch nichts Spruchreifes“.