Schwere Verbrennungen:

Verletzte der Kaminexplosion liegen im Koma

Nach der Kaminexplosion waren am vergangenen Mittwoch ein Mann und eine Frau mit schwersten Verletzungen in ein Berliner Krankenhaus gekommen. Ihre Situation ist kritisch.

 
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Die beiden Unfallopfer, die nach einer Kamin-Explosion im Katharinenviertel in der vergangenen Woche mit schweren Verbrennungen in ein Berliner Krankenhaus gekommen sind, schweben weiterhin in Lebensgefahr. Die 35 Jahre alte Frau und ihr 28 Jahre alter Begleiter wurden von den Ärzten im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) in ein künstliches Koma versetzt, erklärte UKB-Pressereferent Hans-Christian Bustorf auf Anfrage des Nordkurier. Ihr Zustand sei weiterhin kritisch.

Bei beiden Personen würden etwa 40 Prozent der Körperfläche schwerste Verbrennungen aufweisen, erläuterte Bustorf weiter. Angesichts dieses Zustandes sei die Gefahr von Infektionen sehr hoch, da die Wirksamkeit der Haut als natürlicher Schutzbarriere eingeschränkt sei.

Die beiden Schwerverletzten hatten am Mittwochabend auf einem Balkon in der Gebrüder-Boll-Straße mit der Wohnungsinhaberin gesessen, als es nach Aussage der Polizei beim Nachfüllen eines Ethanol-Kamins offenbar zu einer Verpuffung kam. Beide Unfallopfer liegen im Zentrum für Schwerbrandverletzte des Unfallkrankenhauses Berlin, dass auf derartige Behandlungen spezialisiert ist. 

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