Stadt erhöht die Gebühren:

Unterirdisches Parken bald teurer

Autofahrer sollen helfen, die klammen Kassen in der Viertorestadt wieder zu füllen. Die Neubrandenburger Stadtvertreter wollen dazu einen Beschluss fassen.

Muss bei ihrem Besuch in Neubrandenburg am Dienstag noch nicht den neuen und teureren Tarif zahlen: Marion Penseler aus Rattey. 
Thomas Beigang Muss bei ihrem Besuch in Neubrandenburg am Dienstag noch nicht den neuen und teureren Tarif zahlen: Marion Penseler aus Rattey. 

Wer künftig in der Tiefgarage unter dem Marktplatz in Neubrandenburg sein Auto abstellt, muss tiefer in die Tasche greifen. Für die erste Parkstunde soll sich der Preis sogar verdoppeln - vorausgesetzt, die Stadtvertreter der Viertorestadt beschließen während ihrer Sitzung am Donnerstag die Erhöhung. Immerhin 55 000 Euro, so eine vorsichtige Schätzung, könnten dann mehr eingenommen werden.

Geld, das angesichts der klammen Kassen dringend gebraucht wird. Denn noch klafft eine Drei-Millionen-Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben im Entwurf des städtischen Haushalts für 2015. Allerdings hat Neubrandenburg den "illegalen" Parkern im vergangenen Jahr nur 125 000 Euro abgeknöpft.

Zum Vergleich: In der Stadt Waren, immerhin mit rund 21 000 Einwohnern viel kleiner als Neubrandenburg, freut sich die Kämmerin über rund 150 000 Euro "Knöllchen-Geld" jährlich.

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