Bauarbeiten am Nadelöhr:

Verkehr rollt auf Hochstraße bald anders

Die Bauarbeiten an der Hochbrücke in Neubrandenburg liegen im Zeitplan. Bald müssen sich die Auto- und Radfahrer sowie die Fußgänger auf eine neue Verkehrsführung an der Baustelle einstellen.

Blick von oben: An der Hochbrücke wird seit Februar 2014 gebaut. Bereits im September 2013 hatten die Bauleute begonnen, die Rampe Richtung Sponholzer Straße zu realisieren. Darüber wurden bisher auch die Lkw umgeleitet.
Paulina Jasmer Blick von oben: An der Hochbrücke wird seit Februar 2014 gebaut. Bereits im September 2013 hatten die Bauleute begonnen, die Rampe Richtung Sponholzer Straße zu realisieren. Darüber wurden bisher auch die Lkw umgeleitet.

Der Neubau der Nordbrücke, Woldegker Straße, steht kurz vor seinem Abschluss. Anfang Februar soll es soweit sein. Das neue Brückenstück misst nun 86 Meter. Die alte Brücke, mit einer Länge von 360 Metern, wird es so nicht mehr geben.

Stattdessen machen sich die Bauleute ab Ende Januar daran, die Südbrücke abzureißen. Doch gerade über diese Brücke wird derzeit der Verkehr geführt. Das ändert sich voraussichtlich ab 28. Januar. Dann wird der Verkehr auf die neue Nordbrücke umgeleitet, wie Oberbauleiter Klaus Lehmann sagt.

Bald drei Spuren

Damit ist auch ein Novum verbunden: Bisher standen den Autofahrern auf der Südbrücke nur zwei Spuren zur Verfügung, eine stadteinwärts, eine stadtauswärts. Die neue Verkehrsführung werde nun drei Spuren auf der Nordrampe vorsehen – zwei Richtung Innenstadt und eine Richtung Oststadt. Die zweite Spur stadteinwärts sei nötig, falls Fahrzeuge über die Rampe in Richtung Sponholzer Straße wollen und dort eventuell die Schranken geschlossen sind. Durch diese zusätzliche Spur soll ein langer Stau in Richtung Neubrandenburger Ring unterbunden werden.

Stadtbusse fahren wohl bis Fahrplanwechsel wie bisher

Dürfen dann auch wieder Stadtbusse die Brücke passieren? Wird es einen neuen Fahrplan geben? Dem werde nicht so sein, sagt Anja Hünemörder, Sprecherin der Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw), auf Nachfrage. Die Stadtbusse fuhren voraussichtlich bis zum nächsten planmäßige Wechsel des Fahrplanes weiter wie bisher. Die nächste Fahrplanänderung stünde demnach erst mit Beginn des neuen Schuljahres an.

Auch Radfahrer und Fußgänger müssen sich auf die neue Situation einstellen und  die Straßenseite wechseln.

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