Rasenflaum sprießt, wo einst ein Wohnblock stand:

Vermieter sucht nach Ideen für Freifläche

Der Bauzaun rund um das Gelände, wo noch vor Kurzem ein Elfgeschosser stand, wird noch ein Weilchen stehen bleiben. Das hat triftige Gründe.

Noch bis zum 31. Juli können Vorschläge eingereicht werden, was mit der jetzt noch eingezäunten Fläche geschehen soll.
Susanne Schulz Noch bis zum 31. Juli können Vorschläge eingereicht werden, was mit der jetzt noch eingezäunten Fläche geschehen soll.

Es grünt so grün am Juri-Gagarin-Ring in der Neubrandenburger Oststadt: Auf einer Fläche, wo vor einem halben Jahr noch ein Wohnblock stand, sprießt jetzt Gras – umgeben von einem Bauzaun. Und der Zaun wird dort auch noch ein Weilchen stehen bleiben, um die Saat zu schützen, erklärt die Neuwoges-Generalbevollmächtigte Barbara Schimberg auf Nordkurier-Nachfrage.

Auf dem Areal gegenüber dem Lindetal-Center war in den vergangenen Monaten ein Wohnblock der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges abgerissen worden, ein Elfgeschosser mit einstmals 199 Wohnungen. Um über die künftige Gestaltung der Fläche zwischen Niels-Stensen- und Ikarusstraße zu befinden, waren auch die Neuwoges-Mieter aufgerufen worden, Vorschläge zu machen. Diese Aktion sei noch im Gange, berichtet Barbara Schimberg. „Wir stehen da nicht unter Handlungsdruck.“ Noch bis zum 31. Juli können Zuschriften eingereicht werden.

Zunächst sei Rasen ausgesät worden – und der zarte grüne Flaum solle jetzt Gelegenheit zum Wachsen haben. Um zu vermeiden, dass das Grün zertrampelt oder von Wildparkern zunichtegemacht wird, sei entschieden worden, den Bauzaun noch stehen zu lassen. „Das wird sicher noch den ganzen Juli hindurch der Fall sein.“

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