Ärger um unvollständigen Schriftzug:

Vier HKB-Buchstaben werden noch aufpoliert

„Haus der Kultur und Bildung“ ist derzeit am berühmten Bau in der Neubrandenburger Innenstadt nicht vollständig zu lesen. Er passt auch gar nicht mehr zum dort demnächst öffnenden Modetempel, kritisiert eine Einwohnerin.

„Haus der Kul u und B dung“, so steht es derzeit über dem künftigen Haupteingang der Modekette H&M.
Sebastian Haerter „Haus der Kul u und B dung“, so steht es derzeit über dem künftigen Haupteingang der Modekette H&M.

Sigrid Walter findet es „unmöglich“, dass der Schriftzug „Haus der Kultur und Bildung“ künftig den Eingangsbereich des Mode­anbieters H&M zieren wird. Sie verbinde mit dem HKB viele schöne Erinnerungen und meint, dass der Schriftzug eigentlich für solche Angebote – nämlich kulturelle und bildungsfördernde – vorbehalten sein sollte. „Und wie sieht das eigentlich bald aus? Das Schaufenster mit den Klamotten und gleich daneben ,Haus der Kultur und Bildung‘?‘“, fragt sie verärgert.

Frank Benischke, Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft (Neuwoges) als HKB-Bauherr verweist darauf, dass sich der Schriftzug schon immer auf das gesamte Gebäude bezogen habe. „Auch künftig werden mit Regionalbibliothek und Veranstaltungszentrum wesentliche Anbieter von Kultur und Bildung im HKB präsent sein.“ Außerdem habe die Denkmalschutzbehörde festgelegt, dass der Schriftzug am Gebäude verbleiben müsse. Und zwar mit allen Buchstaben und nicht wie derzeit als „Haus der Kul u und B dung“. Beschädigte Buchstaben würden gegenwärtig noch repariert.

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