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Vier junge Leute wegen Nötigung verurteilt

Schulden eintreiben auf eigene Faust und mit eigener Faust kann vor den Richter führen. Da hilft auch späte Reue nicht.

Das Amtsgericht in Neubrandenburg verurteilte die jungen Leute zu Bewährungsstrafen, Verwarnungen und Geldbußen.
Andrey Popov Das Amtsgericht in Neubrandenburg verurteilte die jungen Leute zu Bewährungsstrafen, Verwarnungen und Geldbußen.

Wegen gemeinschaftlich begangener Nötigung und Körperverletzung sind am Mittwoch im Amtsgericht Neubrandenburg drei junge Männer und eine junge Frau zu Bewährungsstrafen, Verwarnungen und Geldbußen verurteilt worden. Das Quartett hatte versucht, vom Ex-Freund der jungen Frau 200 Euro einzutreiben, die der seiner Ehemaligen schon seit längerer Zeit schuldete. Eine Backpfeife und die Drohung mit einem Totschläger sollten der Forderung Nachdruck verleihen. Weil der junge Mann das Geld nicht besaß, nahmen ihm die Eindringlinge einen Laptop und einige Computerspiele weg – als Pfand bis zur Bezahlung der Schulden.