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Wohin mit diesem DDR-Kunstwerk?

Was passiert mit dem riesigen Relief auf dem Radisson in Neubrandenburg, wenn das Hotel abgerissen wird. Jetzt gibt es einen Vorschlag.

Wohin nur mit diesem guten Stück?
Hartmut Nieswandt Wohin nur mit diesem guten Stück?

Bei der Suche nach einem neuen Platz für das große Vier-Tore-Relief vom Radisson-Hotel gibt es jetzt einen neuen Vorschlag. Nordkurier-Leser Uwe-Jens Ebel hat dazu folgenden Vorschlag: „Abbauen, säubern und an der ,Baumarkt-Musterwand für Klinkerfassaden‘ über dem Personaleingang für H&M in der Darrenstraße anbringen.“ Er meint damit die kahle Westwand des Hauses der Kultur und Bildung (HKB). Das Relief würde seiner Meinung nach den scharfen Übergang von Alt- und Neuklinkerung brechen und die gesamte Wand etwas auflockern. Außerdem bliebe das Relief der Innenstadt erhalten und wäre auch in unmittelbarer Nähe des Hotelneubaus sichtbar.

Die Umsiedlung des Reliefs, das von Gerd Werner in den 1970er-Jahren geschaffen wurde, würde wahrscheinlich am Denkmalschutz scheitern, erklärt indes Frank Benischke, Geschäftsführer der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges die für das HKB zuständig ist. Denn weil das HKB unter Denkmalschutz stehe, müsse auch die Wand im ursprünglichen Zustand erhalten bleiben.

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