Baustelle Konzertkirche:

Wann kommt das Gerüst endlich ab?

Seit fast einem dreiviertel Jahr steht an der Neubrandenburger Konzertkirche ein Gerüst. Der Ostgiebel des Gebäudes musste sogar notgesichert werden. Noch im Frühjahr könnte das Gebäude aber endlich wieder in seiner vollen Schönheit zu sehen sein.

Noch im Frühjahr soll es mit dem Ostgiebel der Konzertkirche weitergehen. Die dafür nötigen Formsteine werden derzeit hergestellt. Die gute Nachricht: Alles läuft nach Plan.
Paulina Jasmer Noch im Frühjahr soll es mit dem Ostgiebel der Konzertkirche weitergehen. Die dafür nötigen Formsteine werden derzeit hergestellt. Die gute Nachricht: Alles läuft nach Plan.

Das wohl schönste Gebäude Neubrandenburgs sieht seit Monaten aus wie eine Baustelle: Wenn die Neubrandenburger auf ihre Konzertkirche blicken, fällt vor allem ein eingerüsteter Ostgiebel in tristem Grau ins Auge und verdeckt die Backsteingotik.  

So langsam können sich die Neubrandenburger und ihre Besucher aber auf ein Ende der Bauarbeiten freuen. Ende März sollen allerdings noch einmal Fassadenkletterer kommen, um zu schauen, ob über die Winterzeit neue Schäden zu Tage getreten sind – diese sollen schon im Ansatz erkannt werden. Es geht aber auch darum, dass die neuen Formsteine in diesem Zeitraum wieder an die Konzertkirche angebracht werden sollen, erklärt Stadt-Sprecherin Kathleen Bötel.

Für den Bau werden speziell hergestellte Ziegel benötigt

Die Konzertkirche war seit Mai 2014 an ihren Giebelseiten eingerüstet. Dies war nötig geworden, weil Schäden zu Tage getreten waren, die dringend behoben werden mussten. Der Westgiebel der Kirche mit dem Haupteingang war Ende September bereits fertiggestellt und das Gerüst hier wieder abgebaut worden. Am Ostgiebel hingegen wurde es Anfang Dezember kritisch: Alle fünf Fialturmspitzen waren derart geschädigt, dass sofortige Maßnahmen veranlasst werden mussten. Seitdem sind zur Seite der Stargarder Straße nicht nur ein Gerüst, sondern auch Netze zu sehen.

Die Fialturmspitzen sollen nun in den Frühlingsmonaten wieder aufgebaut werden.  Die konkreten Bauabläufe würden noch geprüft, heißt es aus dem Rathaus weiter. Die neu herzustellenden Formsteine sind Sonderformate. Die ersten Proben wurden im Ziegelwerk gebrannt. Im Baustoffprüflabor erfolgen nun Untersuchungen zu den Farbtönen, zu den Steinfestigkeiten und insbesondere zur Frostbeständigkeit. Wenn die erforderlichen Prüfberichte vorlägen, werde die Produktion freigegeben, so Kathleen Bötel.

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