Rohrbruch:

Wassermassen fluten Hochhauskeller

Ein altersschwaches Rohr explodiert im Untergrund vor dem Hochhaus in der Oststadt. Der Wasserdruck sprengt ein Kellerfenster heraus - dann flutet ein Wasserfall den Untergrund des Gebäudes.

Wie eine Schwimmhalle: Über ein Meter hoch stand das Wasser in den Kellern des Juri-Gagarins-Rings 29. 
Feuerwehr Neubrandenburg Wie eine Schwimmhalle: Über ein Meter hoch stand das Wasser in den Kellern des Juri-Gagarins-Rings 29. 

Kurz nach Mitternacht ist eine 80-Millimeter-Trinkwasserleitung im Juri-Gagarin-Ring 29 in der Neubrandenburger Oststadt explodiert. Aber nicht im Keller des Hochhauses, sondern davor im Untergrund. Der Wasserdruck sprengte ein Kellerfenster heraus, ein Wasserfall von ungefähr 1500 Litern pro Minute ergoss sich durch das Fenster in den Keller des Hauses Nummer 29. Bis zu anderthalb Meter hoch wurden die Räume überflutet, Hab und Gut der Mieter, das sie dort lagern, wurden regelrecht eingeweicht.

Kurz nach Mitternacht rückten acht Männer der Neubrandenburger Berufsfeuerwehr mit vier Hochleistungspumpen an. Das geplatzte Rohr wurde abgedichtet, die Reparatur- und Aufräumarbeiten begannen. Auch im Keller von Aufgang Nummer 31, in den es ebenfalls Wassermassen drückte. Feuerwehr-Truppführer Detlef Friese vermutet, dass das Rohr altersschwach war. Es liegt wahrscheinlich seit dem Bau des Blocks 1978/79 dort in der Erde, nimmt er an. Die Arbeiten dauern bis gegen 10 Uhr.

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