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Wassertank-Wagen öfter unterwegs

Nicht nur die Einwohner sehnen sich nach erfrischenden Flüssigkeiten. Auch beim städtischen Grün will der Durst gelöscht sein.

Einfach draufhalten ist nicht gut: Zwar tun Hobbygärtner Pflanzen mit Wasser an heißen Tagen grundsätzlich etwas Gutes. Aber wird das Wasser von oben auf die Blätter gesprüht, kann das zu Verbrennungen und Krankheiten führen.
Kai Remmers Einfach draufhalten ist nicht gut: Zwar tun Hobbygärtner Pflanzen mit Wasser an heißen Tagen grundsätzlich etwas Gutes. Aber wird das Wasser von oben auf die Blätter gesprüht, kann das zu Verbrennungen und Krankheiten führen.

Öfter als sonst fahren dieser Tage die Wassertank-Fahrzeuge die rund 470 Quadratmeter großen Stauden- und Blumenflächen in der Innenstadt und im Kulturpark an. Nicht zu vergessen die 20 großen Blumenkübel in Oststadt, City und im Katharinenviertel, heißt es weiter aus dem Rathaus. Kräftig in die Hände spucken müssen jetzt auch die Gärtner auf den Friedhöfen bei der Bewässerung der Grabgemeinschaftsanlagen. Immerhin warten Bodendecker, Stauden und Sommerblumen auf 10 000 Quadratmetern auf das Durst löschende Nass. Allerdings, so Andreas Vogel, verzichte man bewusst auf das Wässern sämtlicher Grünanlagen. Zu hoch sei das Risiko, dass wegen der intensiven Sonnenstrahlen der Rasen dann „verbrennt“.

Die alten Recken, Bäume im Erwachsenenalter, können getrost aus dem angesichts der großen Hitze aktualisierten Bewässerungsplan der Stadt gestrichen worden. Die halten das aus, sagte Andreas Vogel, der Fachmann fürs Grüne im Rathaus. Anders sehe das allerdings bei den Jungbäumen aus. 142 Stück davon, alle jünger als drei Jahre, bekommen jetzt bei jeder Bewässerung 50 Liter Wasser gegen den Durst.