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Weite Reise für viele Tipps

VonBärbel GudatDer Hochschulinformations- tag in Neubrandenburg kommt gut an. Bedenken potenzieller Studenten werden schnell zerstreut.Neubrandenburg.Zum ...

Jonas Treml bekommt schon vor Beginn des Hochschulinformationstages umfangreiche Auskünfte aus erster Hand.  FOTO: bg

VonBärbel Gudat

Der Hochschulinformations- tag in Neubrandenburg kommt gut an. Bedenken potenzieller Studenten werden schnell zerstreut.

Neubrandenburg.Zum Abschluss ihres Besuches an der Neubrandenburger Hochschule nutzte Familie Treml aus Weikersheim Punkt 12Uhr noch das Angebot einer Campusführung. Eine achtstündige Reise hatten die Tremls auf sich genommen, um beim Hochschulinformationstag in der Viertorestadt mehr über die Bildungseinrichtung zu erfahren. Sohn Jonas würde gern ab Herbst Landschaftsplanung studieren. Landschaftsarchitektur soll es nicht sein, auch dieser Studiengang wird in Neubrandenburg angeboten. Das sei ihm „ein bisschen zuviel Mathe und Physik“ , gab er unumwunden zu.
In der unmittelbaren Nähe seines Heimatortes, der bei Würzburg liegt, stehen die Chancen nicht sehr günstig, Landschaftsplanung zu studieren. Die Zahl ist auf 30 Plätze begrenzt. Online war der junge Mann dann auf den Studiengang Naturschutz und Landschaftsplanung in Neubrandenburg gestoßen. An diesem Tag erhoffte er sich mehr Informationen. Da sechs Augen und Ohren mehr sehen und hören als zwei, hatte er seine Eltern mitgebracht.
„Wir sind gestern hier angekommen und haben uns ein bisschen die Stadt angeschaut, morgen geht es wieder zurück nach Hause“, berichtete er. Mit einem guten Gefühl, was die Studienbedingungen in der Hochschule angeht, versicherte er. Noch vor Beginn einer kurzen Einführung durch Prof. Manfred Köhler kam es zu einem angeregten Gespräch mit Annemarie Gehemio und Elisabeth Kitzner. Die beiden gaben gute Tipps, sie haben selbst die Studiengänge Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur belegt. Überhaupt standen an allen Stationen Studenten als Ansprechpartner bereit. So kamen die meisten Teilnehmer am Informationstag schneller ins Gespräch.
Beim Kaffeetrinken im kleinen Gewächshaus übertrug sich die Begeisterung der Studierenden schnell auf die „Zukünftigen“. „Wir raten dir schon mal vorsorglich einen Wohnheimplatz zu reservieren“, bekam Jonas als Tipp. 500 Plätze stehen zur Verfügung, die sind schnell weg. Seine Bedenken, dass man sich vielleicht als Studienanfänger hier einsam fühlen könnte, zerstreuten die Ratgeber bei Jonas schnell. Bei gut 50 Studierenden sei alles überschaubar. Zum Studienbeginn bekomme jeder in den ersten Tagen einen Begleiter an seine Seite gestellt. Um Neubrandenburg kennen zu lernen, absolviert man eine Stadtrallye. „Alles ist hell und freundlich und überschaubar“, so fiel das Urteil von Jonas aus. Und für das Wohnheim hat er sich schon vorsorglich angemeldet, gab er zu.

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