Jäger auf Treibjagd:

Werden Wildschweine zur Plage?

Wenn die Schweinepest droht, muss es im Wald knallen. Vom Schwarzwild gibt es zu viel und deshalb müssen die Jäger ans Werk.

Es gibt zu viele Wildschweine in den Wäldern um Neubrandenburg. Mit der Treibjagd am Wochenende soll dem entgegen gewirkt werden. Foto: A. Seidel
Es gibt zu viele Wildschweine in den Wäldern um Neubrandenburg. Mit der Treibjagd am Wochenende soll dem entgegen gewirkt werden. Foto: A. Seidel

In den Wäldern um Neubrandenburg gibt es zu viele Wildschweine. Am Wochenende gab es daher in Neubrandenburg eine Treibjagd. 18 Jäger und 14 Treiber waren auf 150 Hektar unterwegs, um Schwarzwild zu schießen, bestätigt Jagdleiter Karsten Düde. Der Stadtförster hat Wildschweine und einen Teil Rotwild aber auch Marderhunde, Füchse und Waschbären zum Abschuss freigegeben.

Besonders die Wildschweine sind im Visier der Jäger. Seit Jahren hält sich ihr Bestand auf hohem Niveau, bestätigt der Förster. Die Landwirtschaft beklagt Schäden und die Gefahr der Schweinepest wächst. „Wir müssen daran arbeiten, dass die Bestände auf Niveau gehalten werden“, sagt Karsten Düde.

An diesem Tag sind im Burgholz mehrere Wildschweine den Jägern vor die Flinte gelaufen. Auch ein Fuchs musste dran glauben. Das Stadt hofft mit den Treibjagden nicht nur die Wildschweine von der Stadt fern zu halten, sondern bessert mit dem Wildfleisch auch die Stadtkasse auf. Das wird über einen Wildhändler entsprechend vermarktet.

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Kommentare (1)

das wird in diesem Artikel wieder schön klar. Das man keine Population über die Jagd regulieren kann wissen selbst Schüler der unteren Jahrgangstufen bereits, sofern sie in Bio nicht geschlafen haben. Ich kann allen Menschen nur empfehlen bloß die Finger von Wild zu lassen. Es ist oftmals höher belastet als Tiere aus der Massentierhaltung. Wildschweine sind radioaktiv belastet, Trichinenuntersuchungen werden selten gemacht da diese Geld kosten und bei anderen Wildtieren kann man sich eine Bleivergiftung einhandeln. Finger weg vom Wild. Manchaml bekommt der Kunde auch Fallwild auf den Teller. Jäger sind da von Natur aus nicht zimperlich. Die Zahlen der Wilduntersuchungen im Abgleich mit den Abschusszahlen (Wildstrecken) belegen das sehr deutlich.