Viele Bäume, aber doch Sorgen:

Wermutstropfen in grüner Bilanz

Neubrandenburg ist eine grüne Stadt, die meisten Bäume sind gesund. Aber Streusalz, zubetonierte Wurzelbereiche und Verletzungen machen vielen doch zu schaffen. 

Auch wer von Berufs wegen tagtäglich mit Bäumen zu tun hat, kann einige davon haben, zu denen er besonders gern geht: Jan Brauns an seiner "Lieblingseiche" an der Linde (in diesem Fall der Neubrandenburger Bach und kein Baum). 
Hartmut Nieswandt Auch wer von Berufs wegen tagtäglich mit Bäumen zu tun hat, kann einige davon haben, zu denen er besonders gern geht: Jan Brauns an seiner "Lieblingseiche" an der Linde (in diesem Fall der Neubrandenburger Bach und kein Baum). 

Neubrandenburg gehört zu den grünen Städten, der Gesundheitszustand der Bäume ist recht gut. Das bescheinigt Jan Brauns, Sachgebietsleiter Grünflächen bei der Stadt. 75 000 Bäume stehen nach seinen Angaben im Stadtgebiet, fast 2000 davon auf den Wallanlagen.

Bei der alltäglichen Arbeit hat Jan Brauns allerdings ganz andere Sorgen. Denn den Bäumen besonders an Verkehrsflächen geht es nicht gut. "Versiegelte Böden, jede Menge Streusalz im Winter und durch Grabungsarbeiten beschädigte Wurzeln setzen den Bäumen enorm zu", zählt er auf. Denn für all diese Dinge ist der Baum von Natur aus überhaupt nicht gemacht. Auch Bäumen, die an Stellen in der Stadt ohne Autoverkehr stehen, geht es nicht gut. Als Beispiel nennt er die Turmstraße mit ihren Mini-Baumscheiben.

Jan Brauns hält es für eine vernünftige Idee, dass jedes Jahr am 25. April der Baum beim "Tag des Baumes" ins Bewusstsein gerückt wird. Besonders bei Kindern - zum Beispiel bei denen, die am Freitag drei Feldahorne pflanzen - das ist in diesem Jahr der "Star. 

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