Verkehrsminister zu Besuch:

Zweiter Abschnitt der Ortsumgehung Neubrandenburg bis 2018?

Verkehrsminister Christian Pegel gönnt sich einen Blick auf die Baustelle der Hochstraße von weit oben. Und verbreitet dabei durchaus Optimismus.

Minister Christian Pegel (SPD) hat Neubrandenburg besucht.
Jens Büttner Minister Christian Pegel (SPD) hat Neubrandenburg besucht.

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) hat am Montag Neubrandenburg besucht und sich die Arbeiten an der Hochbrücke angeschaut. Der Neubau der Hochbrücke mit neuen Verkehrsanbindungen ist der erste Abschnitt der seit langer Zeit herbei gesehnten Ortsumgehung. Die Ortsumgehung Neubrandenburg sei neben dem Ausbau der B 96 auf Rügen das Projekt, welches die Landesregierung am vordringlichsten sehe. Aber den Bau bezahle der Bund und der lege fest, was, wann und wo gebaut werde.

Die Ortsumgehung steht im aktuellen Bundesverkehrswegeplan und Pegel glaubt, dass das so bleibt. Aus zwei Gründen: „Erstens, wir haben mit der Umgehung ja schon begonnen, hier beim Bau der Hochbrücke. Und zweitens, für den Südabschnitt der Magistrale besteht bereits Planungsrecht. Wir könnten, ganz theoretisch, sofort beginnen.“ Noch aber stehen die 30 Millionen Euro, die jener Teil kosten soll, nicht bereit. Allerdings seien die Mittel für den Straßenbau von der Bundesregierung bis 2018 um fünf Milliarden Euro aufgestockt worden. „Nächstes Jahr noch nicht, aber wenn, dann rechne ich ganz fest mit 2017 oder 2018. Dann kann bestimmt mit dem Bau des Südabschnitts begonnen werden.“

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Kommentare (1)

Schon die Überschrift ist verwirrend! Sicherlich ist mit dem "zweiten Abschnitt" ein Teil des 1.Bauloses des 1. Bauabschnittes gemeint (im Bau befindlicher Brückenersatz bis zur Neustrelitzer Straße). Mit dem "Planungsrecht für die Trasse nördlich der Hochstraße ... " ist sicherlich das Baulos 2 des 1. Bauabschnitts der Ortsumgehung gemeint. Nicht das jemand auf die Idee kommt, es könnte sich um den 2. Bauabschnitt der Ortsumgehung handeln. Der dürfte nicht vor 2030 ein Thema sein.