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Wieder Autofahrer von Elch überrascht

Elchtest bei Friedland bestanden! Das dachte sich ein Leser, als er Mittwochnacht in dieser Gegend unterwegs war.

Schlechte Qualität, aber unser Leser war sich sicher: ein Elch.
Christian Radon Schlechte Qualität, aber unser Leser war sich sicher: ein Elch.

Mittwochabend, kurz nach 22 Uhr, war es soweit: „Ich glaube, mich tritt ein Elch.” Das dachte sich ein Nordkurier-Leser, als er auf der Straße kurz hinter Friedland in Richtung Salow an der scharfen Linkskurve einbog. „Ich habe einen großen Schatten über die Straße gehen gesehen, es sah etwas tapsig aus”, schreibt Leser Christian Radon aus Friedland an die Redaktion. Auf den ersten Blick dachte er dabei eher noch an einen Hirsch, als an einen Elch.

Als er mit dem Auto dichter kam, fuhr er an einer großen Ackerzufahrt rechts ran. Er drehte sich „und da stand er 50 Meter entfernt vor mir, auf der anderen Seite von der Straße und guckte mich an.” Ganz friedlich, fast ungestört soll der Elch gewesen, sein Beobachter war dafür umso nervöser. Trotzdem gelangen ihm ein paar Schnappschüsse mit der Kamera, wenn auch unter miserablen Lichtverhältnissen. Erkennbar sei auf jeden Fall, sagt Christian Radon, dass es sich um kein heimisches Tier handele.

Weitere Elche in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Oder wird der Elch vielleicht langsam heimisch? Bereits am vergangenen Donnerstag beobachtete ein Mitarbeiter eines Agrarbetriebs in Chemnitz bei Neubrandenburg einen Elch auf dem Gelände. Von dort sind es knapp 30 Kilometer Luftlinie bis nach Friedland.

Bei Löcknitz filmte ein paar Tage vorher eine Autofahrerin einen Elch, der vor ihr über die Straße lief. In Brandenburg wurde Anfang der Woche ein toter Elch auf der Autobahn 12 geborgen.