Rathaus sucht Chef:

Will niemand hier Bürgermeister werden?

Kein Bewerber hat bislang in Burg Stargard seine Wahlunterlagen eingereicht. Noch wird  spekuliert, ob der Amtsinhaber Tilo Lorenz  bei dieser Wahl noch Konkurrenz bekommen wird.

Es gibt vorerst zwei mögliche Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters, von denen einer ins Rathaus einziehen wird. 
NK-Archiv Es gibt vorerst zwei mögliche Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters, von denen einer ins Rathaus einziehen wird. 

Bei einer Nordkurier-Nachfrage bei Wahlleiterin Marion Franke heißt es: Nein, noch habe niemand seine Bewerbung für den Bürgermeisterposten in Burg Stargard abgegeben. An Spekulationen über mögliche Kandidaten möchte sie sich nicht beteiligen. Bis 19. Februar sei ja auch noch Zeit. „Ich kenne die Burg Stargarder. Das hat nichts zu sagen.“ Sie könne sich vorstellen, dass noch am letzten Tag kurz vor 18 Uhr Wahlunterlagen abgegeben werden. Diese notwendigen Unterlagen sind im Internet herunterzuladen oder im Burg Stargarder Rathaus zu haben. Einzelpersonen, Parteien und Gruppierungen können Wahlvorschläge einreichen. Am 3. Mai soll der neue Burg Stargarder Bürgermeister dann für sieben Jahre gewählt werden.

Aber spekuliert über mögliche Kandidaten wird im Städtchen schon. Ein Name fällt dabei immer: der von Amtsinhaber Tilo Lorenz. Klar ist: Die CDU-Fraktion der Kleinstadt schickt den aktuellen Bürgermeister als Kandidaten ins Rennen. Aber offiziell ist es noch nichtt. Wahlunterlagen von ihm lägen nicht vor, so Marion Franke.

Tritt ein Linker aus Feldberg als Kandidat an?

Gerüchte in der Stadt spekulieren außerdem mit der Bewerbung eines Feldbergers. Er soll für die Linke antreten.  „Das ist keine Luftnummer“, sagt der Fraktionschef der Linken in der Burg Stargarder Stadtvertretung, Horst Menzel. Konkurrenz belebe nun mal das Geschäft. „Und wir wollen ein bisschen Stimmung machen und erinnern, dass es die Linke auf dem Land noch gibt.“ Den Namen wolle er noch nicht nennen. Die Vorstellung des Kandidaten werde Anfang der kommenden Woche erfolgen. 

Vermutet wird weiter, dass auch Stadtvertreter Andreas Rösler seinen Hut noch einmal in den Ring wirft. Er war  bei der zurückliegenden Wahl 2008 ganz knapp vor die Stichwahl ausgeschieden.