Weberglockenmarkt vor Aufbau:

Zehntausende beim größten Fest des Jahres erwartet

Neu beim diesjährigen Weberglockenmarkt ist etwas Altes: Das Eiszelt ist wieder da. Auch, wenn das nicht alle Neubrandenburger gut finden.

Der Weber, Barbara Schimberg und der Weihnachtsmann haben alles gerichtet für den Weberglockenmarkt. Jetzt blicken sie bittend zum Himmel - in der Hoffnung auf ein bisschen Schnee bis zum 27. November. Foto: Hartmut Nieswandt
Hartmut Nieswandt Der Weber, Barbara Schimberg und der Weihnachtsmann haben alles gerichtet für den Weberglockenmarkt. Jetzt blicken sie bittend zum Himmel - in der Hoffnung auf ein bisschen Schnee bis zum 27. November. Foto: Hartmut Nieswandt

Noch leben sie, die absoluten Hingucker des 12. Neubrandenburger Weberglockenmarktes. Aber in knapp einer Woche müssen sie dran glauben, damit sie danach vier Wochen lang strahlen können: die Webertanne, die in der Turmstraße stehen wird, und der Weihnachtsbaum für den Marktplatz. Beide Prachtbäume sind sogar Neubrandenburger „Kinder“: die Webertanne wuchs in der Schwedenstraße auf, der Marktbaum in Weitin.

Auch ansonsten ist zum Weberglockenmarkt, der am 27. November um 17 Uhr eröffnet wird, alles gerichtet. Das versicherte am Dienstag bei einer weihnachtlichen Präsentation Barbara Schimberg im Kino „Latücht“. Sie ist die Geschäftsführerin des Veranstaltungszentrums Neubrandenburg, bei dem alle Fäden für das größte Neubrandenburger Fest zusammenlaufen. Wieder werden Zehntausende Besucher erwartet. 

Neu beim diesjährigen Weberglockenmarkt ist, dass etwas Altes wieder da ist: das Eiszelt auf dem Marktplatz. Nachdem im vorigen Jahr dieser Platz leer und öde aussah, konnten sich die Stadtwerke als Eiszelt-Betreiber jetzt mit allen Anliegern und Partnern so einigen, dass der Spaß auf den Schlittschuhen wieder möglich ist. Den eifrigen Kufenrutschern wird dabei sicher auch gefallen, dass die Eintrittspreise im Vergleich zu denen vor zwei Jahren stabil bleiben.

Stargarder Straße wird gesperrt

Neu ist auch, dass die Riesenradfans auf ihre Kosten kommen. Denn es wird eins quer über die Stargarder Straße aufgebaut, die zwischen Turmstraße und Marktplatz für Autos gesperrt wird. In diesem Bereich haben auch Händler ihre Stände, die frische Waren wie Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse anbieten. „Was wäre Weihnachten ohne Fleisch“, schlug Barbara Schimberg eine Bresche für die Leute, die die traditionellen Festbräuche hochhalten.

Insgesamt werden 61 verschiedene Bühnenprogramme, 81 Händler, Schausteller und Händler sowie Aktionen am laufenden Band wie der Tanz unter der Webertanne für Abwechslung sorgen, blickte Barbara Schimberg voraus auf das bunte Treiben.

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Kommentare (1)

... ist die Krönung der Verrummelung des Weihnachtsmarkts! Was hat das bitte noch mit dem Fest der Besinnung zu tun? Vorm Rathaus stört der Rummel ja wenigstens fast niemand aber musste es wirklich noch auf die Stargarder Strasse gequetscht werden?