Polizei war im Wiekhaus:

Zettel kündet von Durchsuchung

Passanten bleiben stehen und gucken erstaunt. An ein Wiekhaus in Neubrandenburg haben die Ordnungshüter ein Schreiben gehängt. Damit sich die Mieter nicht wundern, dass die Polizei in deren Abwesenheit im Haus war. Es muss um organisierte Kriminalität gehen.

Dieses Wieckhaus neben dem Treptower Tor wurde von der Polizei durchsucht.
Thomas Beigang Dieses Wieckhaus neben dem Treptower Tor wurde von der Polizei durchsucht.

Die Antwort aus dem Polizeipräsidium in Neubrandenburg ist kurz und knapp. Ja, heißt es, in dem Wiekhaus am Treptower Tor habe eine Durchsuchung stattgefunden. Und Nein, mehr könne dazu nicht gesagt werden, weil es sich um eine laufende Ermittlung handelt.

Nachgefragt hatte der Nordkurier. Was denn das für eine Geschichte sei, über die sich Passanten wundern? Denn – im verriegelten Eingang des Wiekhauses, an dem noch ein Schild „Cocktails, Bar 22, Electro House Music“ angebracht ist, hängt ein Zettel, auf dem die Kriminalinspektion des Polizeipräsidiums allen Neugierigen mitteilt, das hier in diesem Gebäude am 20. Februar eine Durchsuchung stattgefunden hat. Und dann folgt eine Adresse, wo die freundliche Polizei den Schlüssel für das Wiekhaus hinterlegt hat.

Das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei in Neubrandenburg, das sich auf dem ausgehängten Zettel als für die Durchsuchung verantwortlich ausweist, beschäftigt sich vorwiegend mit organisierter und bandenmäßiger Kriminalität. Es muss also ein schwerwiegender Verdacht im Raum stehen, der die Ermittler und die Staatsanwaltschaft dazu bewogen hat, das Wiekhaus genau unter die Lupe zu nehmen. Gemunkelt wird, hier wurde alles wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz durchsucht.

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