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Zum Glück gibt’s „Wiederholungstäter“

Rund 400 Blutspender in Friedland scheuten im zurückliegenden vor dem Gang an die Kanüle nicht zurück. Es tut nicht weh und hilft, Leben zu retten.

Krankenpfleger Robert Plettner (vorn) und Marcel Rogalla gehören zum Team des DRK-Blutspendedienstes. Zum Jahresende waren sie noch einmal in Friedland.
Anett Seidel Krankenpfleger Robert Plettner (vorn) und Marcel Rogalla gehören zum Team des DRK-Blutspendedienstes. Zum Jahresende waren sie noch einmal in Friedland.

Die Friedländer sind tüchtige Blutspender - diese Bilanz zieht Iris Kraus vom DRK-Blutspendedienst gern. Auch zum Ende des alten Jahres haben sich im Gerätehaus der Feuerwehr noch mal eine Menge Freiwillige zum Aderlass eingefunden. Insgesamt sei die Zahl der Spender zwar rückläufig, aber doch beachtlich. Oft kommen Eltern mit ihren Kindern. So werde der Nachwuchs an die Blutspende geführt.

Auf 500 Milliliter Blut pro Person haben es die Mitarbeiter des Spendendienstes abgesehen. „Man sollte gegessen und möglichst viel getrunken haben“, raten die Experten. Übelkeit und Schwindel können trotzdem vorkommen. Aber das ganze Prozedere dauert gerade einmal fünf bis zehn Minuten, betont Iris Kraus.

Nach dem Spenden werden die Freiwilligen von den ehrenamtlich Aktiven „betütelt“. Es gibt Kaffee, Tee und Würstchen – ein Spenderimbiss, wie es hier heißt. Das Blut wird im Labor in Neubrandenburg aufbereitet.