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Zwei Notrufe enden kurios

Gleich zweimal rückte die Neubrandenburger Feuerwehr am Morgen des Nikolaustag aus. Erst sollte ein Fahrgastschiff am Badehaus in Flammen stehen. Kurze Zeit später gab es noch einen vermeintlichen Suizidgefährdeten.

Die Neubrandenburger Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mussten gleich zweimal am Nikolausmorgen ausrücken. Beide Male stellten sich als Fehlalarm heraus.
Friso Gentsch Die Neubrandenburger Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mussten gleich zweimal am Nikolausmorgen ausrücken. Beide Male stellten sich als Fehlalarm heraus.

In großer Sorge wählte am Sonntagmorgen gegen halb neun ein Bürger vom Lindenberg aus den Notruf: Feuerschein und Rauch habe er auf einem Fahrgastschiff am Anlegeplatz beim Badehaus (Parkstraße) in Neubrandenburg gesehen. Neben der Berufsfeuerwehr - die mit einem Löschzug, zwei Einsatzbooten und 14 Kameraden anrückten - war auch die Polizei vor Ort. Dort jedoch stellte sich glücklicher Weise heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Sonne hatte sich im Wasser gespiegelt und so den Anschein eines Feuers erweckt.

Reichlich zwei Stunden später wurden die Einsatzkräfte nocheinmal gerufen. Dieses Mal in die Ihlenfelder Straße. Dort drohte eine Person vom Dach eines leerstehenden Gebäudes zu springen. Aber auch hier endet die Sache glücklich: Nachdem Berufsfeuerwehr, Polizei und Rettungsdienst den Mann vom Dach "retteten", stellte sich heraus, dass dieser keinesfalls springen wollte. Er hatte einzig die Absicht, Fotos vom Dach aus zu schießen.