Überfällige Arbeiten:

Abrissbagger klappern am Mühlenbach

Die altehrwürdigen Gebäude der Fleether Mühle waren seit einem verheerenden Feuer zum Schandfleck geworden. Ungeklärte Eigentumsfragen waren Schuld daran, dass so lange nichts geschah

Das Dach und die oberen Stockwerke der Kornmühle sind bereits verschwunden. Jetzt arbeiten sich die Abrissbagger in den Resten des alten Sägewerks voran. 
Tobias Lemke Das Dach und die oberen Stockwerke der Kornmühle sind bereits verschwunden. Jetzt arbeiten sich die Abrissbagger in den Resten des alten Sägewerks voran. 

Endlich: Die Brandruine der Fleether Mühle wird abgerissen! Spätestens seit einem verheerenden Feuer 2001 war das Ende des Bauwerks besiegelt. Lange genug hat es gedauert, bis statt der Mühlenräder jetzt Bagger und Baumaschinen poltern.

Als "Mülltrennung“ beschreibt Bauleiter Lars Fiebenitz von der Firma Eurovia den Abriss. So werden die Überreste nach Schrott, Bauschutt und Holz sortiert. Der größte Teil landet zur fachgerechten Entsorgung auf einer Deponie. Zuvor hatte ein Schadstoffgutachter noch einen prüfenden Blick in die Ruine geworfen. So wurden etwa Elektroteile, einige verkohlte Ziegelmauerelemente oder pechhaltiger Abfall von den Bitumenschindeln auf dem Dach gesondert be­seitigt. „In drei bis vier Wochen sollten wir mit allem durch sein“, plant Fiebenitz den zügigen Ablauf der Abrissarbeiten.      

Mit der Baustelle ist dann aber noch lange nicht Schluss. Bis zum Frühjahr 2015 soll einer neuen Wehranlage entstehen. Auch das ist zur Wasserregulierung überfällig. Nach der Wende war jedoch lange Zeit nicht klar, ob der Mühlenbach und das Räderwerk mit Überbau nun Privateigentum sei oder in Landeshand gehöre. Die beiden noch vorhandenen Wasserräder werden übrigens gerettet. Das Schaufelrad der Kornmühlenseite soll sich später zu Schauzwecken wieder hinter einer Plexiglas­scheibe drehen.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung