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Couch bleibt einfach auf dem Markt stehen

Die Silvesterknallerei hatte auch in diesem Jahr ihre unschöne Seite. Es gab Zerstörungen und genervte Passanten. Noch sind nicht alle Spuren beseitigt.

Die Couch hat offenbar als Aussichtsplattform auf das Marktrondell mittlerweile ausgedient. Weggeräumt hat sie noch keiner.
Marlies Steffen Die Couch hat offenbar als Aussichtsplattform auf das Marktrondell mittlerweile ausgedient. Weggeräumt hat sie noch keiner.

Alle Jahre wieder: Durchgeknallte „Knaller“ haben ihr Silvesterfeuerwerk in Neustrelitz und Umland in der Neujahrsnacht auch in Briefkästen ab­gefackelt. So sind auf dem Neustrelitzer Markt sowie in Triepkendorf Briefkästen beschädigt worden.

Doch dies sind nicht die einzigen sichtbaren Folgen der Neujahrsnacht. Eine besondere Aussichtsplattform haben sich Marktbesucher in Neustrelitz offenbar vor dem Café Kowalewski geschaffen: Sie stellten eine Couch auf, von der aus sie wohl das Silvesterfeuerwerk auf dem Marktrondell besonders aufmerksam verfolgen wollten. Die Partygänger sind inzwischen verschwunden, die Couch ist geblieben. Ob sich der städtische Regiehof des Sitzmöbels erbarmt, war am Freitag nicht zu klären.

Was das Silvesterfeuerwerk auf dem Markt angeht, haben sich übrigens viele Beobachter über die zum Teil sehr rücksichtslose Knallerei beschwert. Außerdem sei sehr aggressiv mit sogenannten Polenböllern gearbeitet worden. „Wir sind regelrecht vom Markt geflüchtet“, berichtet eine Neustrelitzerin.

Kommentare (1)

Jedes Jahr aufs Neue trifft sich zu Silvester die gesamte Asozialität von Neustrelitz auf dem Marktplatz.