Eine Neustrelitzerin im Bundestag:

Als Politik-Elevin gut angekommen

Der Umzug von Neustrelitz nach Berlin hat die SPD-Politikerin Jeannine Pflugradt gemeistert. Noch ist vieles neu, aber so nach und nach fuchst sie sich ein.

Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt will weiterhin in der Stadt Neustrelitz den SPD-Fraktionsvorsitz in der Stadtvertretung und ihre weiteren ehrenamtlichen Aufgaben wahrnehmen.  
Ute Köpke Bundestagsabgeordnete Jeannine Pflugradt will weiterhin in der Stadt Neustrelitz den SPD-Fraktionsvorsitz in der Stadtvertretung und ihre weiteren ehrenamtlichen Aufgaben wahrnehmen.  

Mittlerweile kennt Jeannine Pflugradt die Wege in der Berliner Bundestagsszenerie. Und in der Fraktion fühlt sich die Neustrelitzerin, die vor wenigen Wochen in das Parlament gewählt wurde, sowieso herzlich aufgenomen. Die drei Abgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern sitzen in der zweiten Reihe. „Richtig gut vorn in Sichtweite der Fraktionsspitze“, scherzt Jeannine Pflugradt. Ihre erste Bundestagssitzung fand sie "emotional sehr berührend".

Schwerpunkte setzen möchte sie am liebsten in drei Bereichen: im Verkehrsausschuss zugunsten einer Ortsumgehung  für die B 198 in Mirow und den Ausbau der B 96, außerdem - als bisherige Stadtwerke-Mitarbeiterin - für den Bereich erneuerbare Energien. Gern würde sie sich auch im Tourismusausschuss für das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern einsetzen.

Von den Fraktionskollegen beeindrucken sie besonders die ehemilige Bundesministerin Ulla Schmidt - „es ist, als wenn wir uns schon lange kennen“ - und Peer Steinbrück, den sein knallharter trockerner Humor immer noch nicht verlassen habe.

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