Kellerbrand:

Anklage gegen mutmaßlichen Brandstifter von Woldegk erhoben

Ein Jugendlicher muss sich nun dafür verantworten, dass er ein Wohnhaus in Woldegk angezündet haben soll. Doch der Tatvorwurf wurde abgemildert.

Im November 2015 brannte es in diesem Haus in Woldegk.
Stefan Sauer/Archiv Im November 2015 brannte es in diesem Haus in Woldegk.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage im Fall des Wohnhausbrandes von Woldegk erhoben, bei dem auch Flüchtlinge betroffen waren. Als Tatverdächtiger soll sich ein 16-Jähriger verantworten, wie ein Sprecher der Behörde in Neubrandenburg am Dienstag erklärte. Dem jungen Mann werde nun "Sachbeschädigung durch Feuer" vorgeworfen. Der Vorwurf der schweren Brandstiftung, unter dem anfangs ermittelt wurde, sei fallengelassen worden.

Bei dem Kellerbrand Ende 2015 mussten 35 Bewohner aus dem Gebäude fliehen oder wurden über Drehleitern gerettet. Dazu gehörten aus zwei Wohnungen auch Flüchtlinge. Es gab zwei Leichtverletzte, der Schaden wurde auf mehr als 60 000 Euro geschätzt.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung