Brunnen zu teuer?:

Auf dem Markt bleibt es erst mal trist

Schön wär’s, wenn das Mirower Zentrum endlich einen Hingucker bekäme. Einen Entwurf dafür gibt es bereits, nur mit der Umsetzung hapert es. In diesem Jahr wird da wohl nichts mehr passieren.

Nur ein paar Blumenkübel zieren den Mirower Marktplatz. Ansonsten dominieren graue Pflastersteine.
Susanne Böhm Nur ein paar Blumenkübel zieren den Mirower Marktplatz. Ansonsten dominieren graue Pflastersteine.

In diesem Jahr bleibt Mirows Marktplatz trocken. Der Brunnen samt Kunstwerk, der auf dem Platz an der Ortsdurchfahrt gebaut werden soll, wird noch teurer, als die letzte Berechnung ergeben hatte. 46 000 Euro sind jetzt veranschlagt. So viel hat die Stadt nicht in den Haushalt 2016 eingeplant. Zunächst war man davon ausgegangen, dass das Vorhaben rund 9000 Euro verlangt. Dann stieg die Kostenschätzung auf 30 000 Euro. Nun sind noch mal 16 000 Euro dazugekommen.

Nach der jüngsten Berechnung sind für das Wasserspiel 9870 Euro einzuplanen, die Wasserver- und entsorgung kostet rund 7600 Euro, die Steuerung- und Stromversorgung 2300 Euro, das Kunstwerk schlägt mit 17 000 Euro ins Kontor und die Baunebenkosten mit 5500 Euro.

„Anfangs haben wir immer nur über das Kunstwerk geredet, das oben drauf soll. Inzwischen hat der Planer in Abstimmung mit dem Künstler festgelegt, wie der Unterbau aussehen soll. So kam es zu der Kostensteigerung“, sagt Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP). Nun werden Fördermittel beantragt. „Und im nächsten oder übernächsten Jahr kann gebaut werden. Schön wäre es, wenn wir den Brunnen zum 775. Stadtjubiläum im nächsten Jahr in Betrieb nehmen könnten.“

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