Brücken-Einweihung naht:

Auf der Dauerbaustelle hat es sich bald ausgebaggert

Am 15. März wird die neue Schleusenbrücke der Öffentlichkeit übergeben. Auch die Straßen nach Lärz und Schwarz sind dann wieder befahrbar. Bis dahin ist aber noch allerhand zu bewegen.

Die Kreuzung an der Mirower Schleusenbrücke wird komplett abgerissen und neu gebaut. Bis zum 14. März soll alles fertig sein.
Susanne Böhm Die Kreuzung an der Mirower Schleusenbrücke wird komplett abgerissen und neu gebaut. Bis zum 14. März soll alles fertig sein.

Es ist kaum zu glauben, dass neben Mirows Schleusenbrücke noch vor wenigen Tagen eine stark befahrene Kreuzung war. Jetzt ist der Asphalt weg und ein Bagger gräbt sich durch Gestein und Geröll. Die Sanierung der Lärzer und der Starsower Straße ist in vollem Gang. Auch der Anschluss an die neue Schleusenbrücke, an der seit 2014 gebaut wurde, wird hergestellt.

600 Quadratmeter Straßenfläche inklusive Straßenentwässerung werden erneuert. Zur Zeit wird die alte Fahrbahn abgerissen. Dann kommt der Baugrund dran. Es ist vorgesehen, ihn auszutauschen und dann die Tragschicht aufzutragen. Zum Schluss folgen Frostschutzschicht, Asphalt und Deckschicht. „Alles läuft nach Plan, sieht gut aus“, sagt Peter Münch, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde. Voraussichtlich am 14. März ist die neue Kreuzung befahrbar. Der Öffentlichkeit werde die Brücke am 15. März um 12 Uhr feierlich übergeben. „Mit Landrat, Bürgermeister und allen wichtigen Leuten in der Region“, wie Peter Münch sagt. 

Während der Bauarbeiten sind die Straßen nach Schwarz und Lärz voll gesperrt. Nur Fußgänger und Radfahrer kommen durch. Es gilt eine großräumige Umleitungsstrecke über die Bundesstraße 198, Priborn, Sewekow, Schwarz und Starsow.