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Auf „Xaver“ folgt der Schnee

Das Orkantief hat über Mecklenburg-Strelitz nicht ganz so schlimm gewütet wie befürchtet. Die Einsatzkräfte mussten dennoch raus. Vor allem blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn.

Torsten Müller von der Straßenmeisterei Neustrelitz hat eine aufreibende Schicht hinter sich. Kaum war er nach nächtlichem Abstumpfen der Fahrbahnen und Windbruch-Kontrollen am Freitagmorgen wieder auf den Betriebshof gefahren, setzte der Schneefall ein.
André Gross Torsten Müller von der Straßenmeisterei Neustrelitz hat eine aufreibende Schicht hinter sich. Kaum war er nach nächtlichem Abstumpfen der Fahrbahnen und Windbruch-Kontrollen am Freitagmorgen wieder auf den Betriebshof gefahren, setzte der Schneefall ein.

Am Ende kam es doch nicht so dicke wie befürchtet: Orkantief Xaver hat Mecklenburg-Strelitz von größeren Schäden verschont. Am schlimmsten erwischte es einen 20-jährigen Neuhofer, der am Donnerstagabend  auf der B 96 am Ortseingang Weisdin in Richtung Neustrelitz in einen auf die Straße gestürzten Baum fuhr. Der Mann wurde leicht verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Neustrelitz räumte den Baum von der Straße.

Für die Neustrelitzer Feuerwehrleute gab es in dieser Nacht noch drei weitere Einsätze. „Zum Glück nichts Spektakuläres“, so Wehrführer Holger Brandt. Auch in diesen Fällen waren Bäume auf die Straße gestürzt oder mussten abgestürzte Äste entfernt werden.

Im Regiehof Neustrelitz mussten die für den Sturm in Bereitschaft versetzten zusätzlichen Einsatzkräfte nicht los. Wohl aber der Winterdienst. Der sei ab 2 Uhr morgens im Einsatz gewesen, sagte Regiehofleiter Holger Pflugradt. Aus dem Polizeihaupt­revier Neustrelitz wurden am Freitagmorgen zwei glättebedingte Unfälle auf der B 96 bei Weisdin und der L 25 bei Useriner Mühle gemeldet. Hier blieb es bei Sachschäden.

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