Getarntes Geld-Versteck:

200 000 Euro fallen vom Himmel

So einen Baum hätte wohl jeder gern in seinem Garten. Aus einer Eiche in Mirow flatterten 50-Euro-Scheine. Für die Feuerwehr ein ungewöhnlicher Einsatz.

Ein Wunder? Von einem Baum in Mirow segelten Geldscheine.
Robert Kneschke Ein Wunder? Von einem Baum in Mirow segelten Geldscheine.

In Mirow hat es Geld aus einem Baum geregnet. Das bestätigte am Freitag die Polizeiinspektion in Neubrandenburg. Demnach sollen rund 200 000 Euro in einer Eiche versteckt gewesen sein, die auf dem Campingplatz  am Ortsausgang von Mirow in Richtung Rechlin steht. Camper entdeckten die herab fallenden Scheine und alarmierten die Polizei. In Mirow wird darüber spekuliert, ob es sich womöglich um Drogengeld handelt, dass in der Eiche versteckt wurde.

Die Scheine befanden sich in einem ein Meter langem Wasserrohr, welches mit Klebeband getarnt und in der Baumkrone in 13 Meter Höhe befestigt wurde. Um das Rohr vom Baum zu bekommen, rief die Polizei die Mirower Feuerwehr zur Hilfe. Wehrführer Ingo Mahnke war einer der ersten Augenzeugen, die am Einsatzort eintrafen. In einem Umkreis von 15 Metern war der gesamte Boden mit 50-Euro-Scheine bedeckt. "Das war der seltsamste Einsatz in meiner Feuerwehrkarriere", sagte er.

Der Fall soll laut Medienberichten anscheinend mit einem abgebrannten Einfamilienhaus in Mirow zusammenhängen.

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